Außderdem: TFS 2018 RC 1 veröffentlicht

Fast Forward: UWP Community Toolkit v2.0 & mehr Schutz für den Kernel in Android 8.0
Kommentare

Heute im Fast Forward: UWP Community Toolkit v2.0 | Mehr Schutz für den Kernel in Android 8.0 | Neue Version: TFS 2018 RC 1 veröffentlicht | Go-Interfaces richtig einsetzen

UWP Community Toolkit v2.0

Das UWP Community Toolkit ist in Version 2.0 erschienen, passt damit sich an kommende Windows 10 Fall Creators Update an und stellt die Weichen für zukünftige Releases. In der neuen Version stehen vor allem die neuen APIs und das Fluent Design System im Fokus. Dafür wurden alle UWP Community Toolkit Controls an das Fluent Design angepasst bzw. werden über die kommenden Wochen noch weiter angepasst. Wer das Ganze schon mal kennenlernen und ausprobieren will, kann sich die aktualisierte UWP Community Toolkit Sample App ansehen, die schon zahlreiche Neuerungen enthalten soll. Weitere Informationen finden sich den Release Notes auf Github. Aktuell hat das Projekt über 100 Mitwirkende und ist schon über 250.00 mal von Entwicklern heruntergeladen worden. Wer selbst mitmachen will kann das ebenfalls über die Github-Seite des Projekts.

Mehr Schutz für den Kernel in Android 8.0

Seit jeher war der Linux-Kernel von Android eines der beliebtesten Ziele für Angreifer: Mehr als ein Drittel der Android-Security-Bugs betrafen im letzten Jahr den Kernel. Damit sich das in Android 8 (Oreo) ändert, hat das Android-Team bei Google eigenen Aussagen zufolge versucht, den Kernel widerstandsfähiger und resistenter zu machen, um die Zahl und die Auswirkungen von Security-Bugs zu reduzieren. Während der Schutz des Kernels in Android Nougat auf seiner Isolierung von Userspace-Prozessen sowie SELinux ioctl Filtern basierte, fokussiert Android 8.0 auf einem Selbstschutz, der auf vier Security-Features fußen soll:

  • Hardened usercopy: Durch das Hinzufügen von sogenanntem „bounds checking“ von Usercopy Functions, soll Entwicklern das Auffinden von Mißbrauch sowie das Fixen von Bugs erleichtert werden. Auch Exploits von nicht bemerkten Bugs, die sich in obskuren Treibern verstecken, soll so verhindert werden.
  • Privileged Access Never (PAN) emulation: Die Emulation dieses Features soll den Kerner davon abhalten, direkt auf den User Space zuzugreifen und so sicherstellen, dass Entwickler dafür Usercopy Functions benutzen.
  • Kernel Address Space Layout Randomization (KASLR): KASLR soll dabei helfen, Schwachstellen des Kernels abzumildern, indem die Locations, wo Kernel-Code geladen wird, bei jedem Bootvorgang zufällig bestimmt wird.
  • Post-init read-only memory: Durch das Feature wird ein bereits existierender Schutz des Speichers im Kernel ausgeweitet, und zwar indem ein Speicherbereich geschaffen wird, der als „read-only“ markiert wird, nachdem der Kernel initialisiert wurde. So soll es Entwicklern vereinfacht werden, den Schutz von Daten zu verbessern, auf die während der Initialisierung zugegriffen werden muss, die aber danach nicht mehr angefasst werden sollten.

Neue Version: TFS 2018 RC 1 veröffentlicht

Microsoft hat den ersten Release Candidate des Team Foundation Server 2018 veröffentlicht. Es handelt sich dabei schon um eine „Go-Live“ -Version, d. h. sie wurde getestet und ist bereit für den Einsatz in einer Produktivumgebung. Wie Brian Harry auf seinem Blog schreibt, setzt das Team den TFS 2018 in der Produktion ein und er ist einigermaßen stabil. Aber noch ist der TFS nicht final und es besteht die Chance, dass noch zahlreiche Fehler enthalten sind. In etwa einem Monat wolle man einen RC2 ausliefern und danach schon die endgültige Version. Das genaue Timing hängt ein wenig von dem Feedback ab, das auf RC-Versionen kommt. Brian Harry hebt in seinem Blog den neuen Release Definition Editor, das Multi-machine Deployment über Deployment-Gruppen, das eingebaute Wiki und weitere Neuerungen wie verbesserte Pull Requests und Git Forks vor. Harry weist zudem darauf hin, dass der RC grundsätzlich lokalisiert sei, aber noch einzelne Inhalte in Englisch vorhanden sein können.
Da es sich um eine Major-Version des TFS handelt, gibt es Breaking Changes und neue Systemanforderungen im Vergleich zu den Vorgängerversionen. Alle Informationen zum TFS 2018 finden sich in den Release Notes.

Go-Interfaces richtig einsetzen

Was ist ein Go-Interface? In Go sind Interfaces ein zentrales Konzept; wer mit der Sprache arbeiten möchte, sollte also verstehen, was man darunter versteht. Welche Möglichkeiten eröffnet dieses Konzept, wo liegen seine Grenzen – und wie unterscheidet es sich von Contracts? All diese Fragen beantwortet Gigi Sayfan und gibt zugleich einen Einblick in die Best Practices bei der Arbeit mit Go-Interfaces und erklärt die Implementierung dieser Lösung in seinem Tutorial.

 

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -