Außerdem: Cloud-Native-Apps mit Netflix-Tools

Fast Forward: Visual Studio Update, Bing-Entwickler-Tools & iOS-Apps für Apple Watch
Keine Kommentare

Heute im Fast Forward geht es um das Update 1 CTP für Visual Studio 2015, neue Entwickler-Tools von Microsoft Bing und Cloud-Native-Apps mit Netflix-Tools. Außerdem zeigen wir, wie man iOS-Apps mit der Apple Watch kommunizieren lässt, rem in CSS nutzt und die SEO durch NGINX verbessert.

Visual Studio 2015: Update 1 CTP veröffentlicht

Microsoft hat die Visual Studio 2015 Update 1 Community Technical Preview (CTP) veröffentlicht. Im Update enthalten sind einige neue Tools und APIs sowie diverse Fehlerbehebungen. So bringt Visual Studio 2015 ab sofort Edit- und Continue-Support für BigObj in C++ mit. Weiter gibt es ein neues C+-Interactive-Fenster sowie ein neues Command-Line C#REPL-Tool. Darüber hinaus stehen diverse Scripting APIs für C# und Visual Basic auf GitHub bereit. Mithilfe der APIs soll es möglich sein, C#- und Visual-Basic-Code als Skripte zu laden, sowohl im Interactive-Fenster als auch im REPL-Tool.

Pull Requests lassen sich nun außerdem im Team-Explorer-Fenster einsehen. Grundsätzlich wurde das Verfahren erleichtert, Pull Requests zu erstellen – das soll zukünftig in einem Durchgang mit der Veröffentlichung von Branches funktionieren. Darüber hinaus gibt es eine neue Branch-Policy: Zukünftig muss jede Codezeile, die dem Branch hinzugefügt werden soll, via Pull Request eingereicht werden. John Montgomery, Director of Program Management für Visual Studio, erläutert das Vorgehen wie folgt:

When a pull request is created, the associated commits will be inspected for work item links, and if there is at least one link, the policy will be fulfilled.

Einen Überblick über alle weiteren Details und Neuerungen findet ihr wie immer im Visual-Studio-Blog.

Microsoft Bing bringt neue Tools für Entwickler

Das Bing-Team hat neue Tools für Entwickler veröffentlicht, die vor allem zeitsparend sein sollen. Nachfolgend sind die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

  • Farbwähler: Vor allem für Web Developer kann dieses Tool sehr hilfreich sein – nun können Farbtöne direkt gesehen, die passende Farbe ausgesucht und in HSU, RGB und HEX Code umgerechnet werden.
  • Kodierung und Dekodierung: Dieses Tool vereinfacht und beschleunigt die Kodierung und Dekodierung von Base64, HTML oder einer URL.
  • Syntax-Formatierung: Von CSS, JSON und JavaScript bis hin zu XML und HTML – Entwicklern wird die Lesbarkeit ihres Codes einfacher gemacht.
  • Die Bing-ASCII-Tabelle: Dank der ASCII-Tabelle kann ganz einfach nachsehen werden, wie man beispielsweise Sonderzeichen aus HTML auch in HEX angeben kann.
  • Bing QR-Code-Generator: Sobald man mit der Entwicklung der Seite fertig ist, können Entwickler nun mit Hilfe des neuen QR-Code-Generators die Seite teilen.

Cloud-Native-Apps mit Netflix-Tools

Jeder kennt Netflix. Doch dass der Streamingservice auch diverse Open-Source-Projekte betreibt, ist vermutlich nicht jedem bekannt. Ein Blick darauf lohnt sich allerdings durchaus, immerhin ist Netflix ein gutes Beispiel dafür, wie gut Cloud-Apps für Microservices funktionieren können. Und der Code, den sie zur Verfügung stellen, wird sogar zum größten Teil von ihrer eigenen App verwendet. Das ist doch was!
Spring hat nun einige dieser Anwendungen von Netflix in Starter-Kits verwandelt, die sich ganz einfach in Spring-Boot-Apps einfügen lassen. In einem Tutorial erklärt Ryan Baxter nun, wie sich einfache Cloud-Apps mit Spring Cloud erstellen lassen. Im zweiten Teil des Tutorials stellt er die Netflix-Projekte Eureka und Zuul vor; Eureka wird für das Auffinden von Services in Microservice-Apps verwendet. Zuul erlaubt das Aufrufen des Service aus einer Web-App heraus.

iOS-Apps mit der Apple Watch kommunizieren lassen

Die Apple Watch ist im Kommen und immer mehr Entwickler überlegen, ob es sich nicht doch lohnen könnte, die App-Nutzung auf die kleinen Geräte zu erweitern. Das macht allerdings nur dann Sinn, wenn der Nutzer dadurch einen echten Mehrwert hat – also wirklich aktuelle Informationen über die Apple Watch abrufen kann. Um das zu gewährleisten, muss die iOS-App richtig mit der WatchKit-Extension kommunizieren. Wie das funktioniert, zeigt Mohammed Safwat in einem Tutorial.

rem in CSS nutzen

Die CSS3-Schriftgrößeneinheit rem (root em) hat wenig mit Musik zu tun, ist aber trotzdem ein sehr nützliches Werkzeug. Im Prinzip funktioniert es wie em, bloß mit dem Unterschied, dass es sich am Root-Element orientiert. Zudem besitzt rem einen exzellenten Browser Support. In seinem Artikel wirft Adrian Sandu einen ausführlichen Blick auf die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der Schriftgrößeneinheit. Zudem erklärt er, warum rem für die Lösung häufiger Probleme im Umgang mit CSS besonders interessant sein kann.

SEO durch NGINX verbessern

Suchmaschinen sollen in erster Linie das Leben der Menschen vereinfachen. Sie helfen ihnen dabei, Suchergebnisse zu finden, die für sie interessant sind. Um bei Anfragen auf den oberen Plätzen zu landen, muss die eigene Webseite für Sucheingaben optimiert werden. Zwar kennen sich viele mit unterschiedlichen SEO-Techniken aus, aber oftmals holen sie nicht das Maximum aus ihnen heraus. Warum jede Homepage ihre eigene Optimierungstechnik benötigt und wie NGINX bei SEO-Fragen behilflich sein kann, diskutiert Nishant Modak in einem Blogpost.

Aufmacherbild: Clouds (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Genova

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -