Außerdem: Visual Studios schlummernde Perlen

Fast Forward: Neuer Windows 10 Insider Preview Build, Googles Cloud Vision API & Android Experiment Paper Planes
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Wir starten heute mit einem neuen Windows 10 Insider Preview Build für PC sowie Googles Cloud Vision API ins Fast Forward. Außerdem geht es um Testbots in Drupal, die Nutzung von Angular 2 in PHP und um Visual Studios versteckte Features. Zum Abschluss geben wir euch einen Einblick in Android Experiment Paper Planes.

Android Experiment: So funktioniert Paper Planes

Das Android Experiment Paper Planes wurde im Mai erstmalig auf der Google I/O vorgestellt. Entstanden aus einer Partnerschaft von Google und Active Theory handelte es sich bei Paper Planes im Mai zunächst um eine Tech-/Mobile-Demo, mit der sich virtuelle Papierflieger hinaus in die Welt werfen ließen. Jetzt ist das Android Experiment auch als kostenlose App für jedermann im Google Play Store verfügbar. Der User faltet einen virtuellen Papierflieger, versieht ihn mit einem Aufenthaltsort-Stempel, schickt ihn auf die virtuelle Reise und verfolgt, welcher User wo den Flieger eingefangen hat. Soweit, so gimmicky.

In einem Gastbeitrag auf dem Android Developers Blog hat Active Theory nun ein wenig die technischen Hintergründe von Paper Planes erläutert. Von WebGL und WebSockets bis hin zu WebWorkers, Android Nougat Rich Notifications und der Google Cloud Platform Infrastruktur führt der Post vor Augen, was alles in Paper Planes steckt. Richtig ins Detail geht’s auf der dazugehörigen GitHub-Seite, wo Aspekte wie Flocking, NativeWebViewBridge, PinchToOpen oder PushNotifications abgedeckt werden.

Visual Studios schlummernde Perlen

User Experience liegt bereits seit längerem im Blickfeld von großen und kleinen Entwicklungsbetrieben. Was aber, wenn man als User gar nichts von den tollen UX-Features weiß, die da in vertrauten Programmen schlummern? Scott Hanselman hat für Microsofts Visual Studio die besten und zugleich am wenigsten genutzten Features zusammengefasst.

AngularJS 2 in PHP mithilfe von PrimeNG-UI-Komponenten nutzen

Am Beispiel einer einfachen „HelloWorld“-Ausgabe erklärt Octavia Andreea Anghel in seinem Artikel, wie AngularJS 2 in PHP mithilfe von PrimeNG-UI-Komponenten genutzt werden kann. Hierfür ist es zunächst notwendig, eine Entwicklungsumgebung durch die Installation der benötigten Frameworks aufzusetzen. Daraufhin wird eine AngularJS-2-Applikation von Grund auf entwickelt und erst dann ein Projekt erstellt sowie ausgeführt.

Drupal: Wenn ein Testbot nicht funktionieren will

Nicht selten müssen an bereits bestehender Software Nachbesserungen angestellt werden. Was dann gebraucht wird, ist ein Testbot, der am besten aus mehreren automatisierten Test Codes besteht. Im Template-System Drupal sind das Tests, die mithilfe von Simpletest APIs oder PHPUnit geschrieben werden. Bedeutet: Jedes Mal, wenn etwas an der Software nachgebessert wird, setzen die Drupal-Systeme ein und verhindern nachhaltige Schäden. Doch auch der beste Testbot kann selbst Probleme bereiten. Zum Beispiel, wenn er einen Metatag außer Kraft setzt. Warum er das tut und wie man das verhindern kann, zeigt Damien McKenna in einem Blogpost.

Windows 10 Insider Preview Build 14391 für PC

Vor knapp einer Woche hat Microsoft mit Build 14926 den ersten Windows 10 Insider Preview Build nach dem Rollout des Anniversary Updates veröffentlicht. Mit im Gepäck waren einige experimentelle neue Features, wie zum Beispiel eine Snooze-Funktion in Edge. Nun wurde Build 14391 in den Fast Ring geschossen, der aber nur für PC-Nutzer zur Verfügung steht, da Build 14926 einige Probleme für Mobile mit sich brachte.

PC-Build 14391 bringt keine neuen Features, sondern konzentriert sich auf Verbesserungen und Bug-Fixes – auch einige App-Updates sind dabei. Die wichtigsten Updates betreffen die Karten-App, die jetzt die aktuelle Verkehrslage zeigen kann und verschiedene Themes anbietet. Zudem wird ab sofort USB Audio 2.0 nativ unterstützt. Zu den Bug-Fixes zählen der Fix für einen schwarzen Bildschirm, der beim An- und Abmelden auftrat sowie ein Fix gegen Absturzprobleme bei integrierten Windows-10-Apps. Ausführliche Informationen bietet wie immer der zugehörige Blogbeitrag.

Bilderkennung mithilfe von Googles Cloud Vision API

Waren Entwickler bei der Implementierung von Bilderkennung bisher auf komplexe Algorithmen angewiesen, hat sich die Lage nun verbessert: Google hat das Cloud Vision API veröffentlicht. Um dieses starke Werkzeug richtig einzusetzen, hat Wern Ancheta ein umfangreiches Tutorial erstellt. In einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt Ancheta, wie man mithilfe von Cloud Vision und dem Ionic-Framework eine Bilderkennungs-App erstellen kann. Am Ende des Tutorials gibt Ancheta einen Hinweis, wie man auch Gesichtserkennung implementieren kann. Für das Projekt ist zwar eine Anmeldung bei Googles Cloud Vision notwendig, diese ist während der Beta allerdings noch kostenlos.

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