Außerdem: Schreibprozess-Optimierung in WordPress 4.3, SVG Pipes und ein Emoji-Tracker

Fast Forward: Windows 10 für Raspberry Pi, Microsoft Edge und das picture-Element sowie ein Git Cheat Sheet
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Heute in Fast Forward: Windows 10 gibt’s ab sofort auch für Raspberry Pi und Co., interessante Verbesserungen für Redakteure in WordPress 4.3, Microsoft Edge und das picture-Element, ein Git Cheat Sheet und ein Emoji-Tracker für Twitter.

Windows 10 für Raspberry Pi & Co.

Windows 10 breitet sich aus: Ab sofort sind für das Internet der Dinge Downloads für das neue Microsoft-OS verfügbar. x86 IoT for Minnowboard Max und ARM IoT for Raspberry Pi II stehen  zum Herunterladen bereit. Alle weiteren Informationen, Downloads, Anleitungen und Beispiele finden sich im Dev Center für Internet of Things. Nach dem Launch von Windows 10 für den Desktop in der letzten Woche steht damit jetzt eigentlich nur noch die mobile Version des neuen Microsoft-OS, sowie die Versionen für die Xbox aus. Auf Windows 10 für die Spielekonsole werden wir noch bis (frühestens) November warten müssen, wann das OS auch auf dem Smartphone landet ist noch nicht klar -höchstwahrscheinlich soll es aber ebenfalls im Herbst soweit sein.

WordPress 4.3: Schreibprozess-Optimierung

In WordPress 4.3 wurde eine Reihe neuer Tastenkürzel hinzugefügt. Sie sollen Redakteuren dabei helfen, ihren Schreibprozess zu optimieren und Zeit einzusparen. In die gleiche Richtung stößt auch die Implementierung einer neuen Inline Link Toolbar. Auch sie soll das Arbeiten mit WordPress erleichtern. Links können nun mit einem Klick bearbeitet oder gelöscht werden. Eine genaue Beschreibung der unterschiedlichen Funktionen findet sich im WordPress-Blog.

Git Cheat Sheet

Für alle, die Git gerne per Kommandozeile benutzen, hat fournova Software, Hersteller des Git-Clients Tower aus Stuttgart, ein Git Cheat Sheet veröffentlicht. Auf Seite 1 enthält das PDF die wichtigsten Befehle, auf der zweiten Seite finden sich „Version Control Best Practices“. Darüber hinaus hat man sich die Mühe gemacht und das PDF in drei Farbdesigns ausgefertigt – sowie in drei verschiedenen Sprachen: Deutsch, Englisch und Portugiesisch. Auf der „Git Cheat Sheet“-Seite von Tower gibt’s das 0,9 MB kleine ZIP zum Download.

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Ein Ausschnitt auf dem Git Cheat Sheet von Tower (Quelle: http://www.git-tower.com/learn/cheat-sheets/git)

Geschickte Nutzerführung mit SVG Pipes

Wohin soll der Besucher einer Website als zuerst schauen, wohin danach? Diese Frage klingt zwar banal, ist im Webdesign aber durchaus wichtig. Der Kunde soll ja gerade in Onlineshops oder auf Informationsseiten bitte nichts wichtiges übersehen, sondern schön bis zum Ende der Seite scrollen oder noch eben auf diesen oder jenen Link klicken. Die Hinweise darauf, wie gut es doch wäre, das nun zu tun, dürfen dabei aber nicht zu unauffällig sein, sonst gehen sie unter, und auch nicht zu aufdringlich, denn das stört den Kunden ja auch wieder. Blinkende „Hier klicken!“-Buttons sind für diesen Zweck also definitiv ungeeignet und kreative Lösungen gefragt, um die Aufmerksamkeit des Kunden bewusst zu lenken. Die Website des Uptime-Monitoring-Dienstleister Happy Apps hat darum ein Design mit animierten, dreifarbigen SVG Pipes bekommen, das sich ganz einfach für die eigene Website nachbauen lässt.

Microsoft Edge und das picture-Element

Das picture-Element hilft Webentwicklern dabei, bei der Verwendung von Bildern auf die Bildschirmeigenschaften des verwendeten Devices zu reagieren. Microsoft Edge hingegen ist der neue Browser von Microsoft, der sich aufmacht, das Feld von Hinten aufzurollen. So weit, so gut – doch wie passen die beiden Dinge zusammen? Nun, bisher gar nicht. Denn während Edge zwar das srcset-Attribut unterstützt, stand das picture-Element bisher noch auf der Prüfliste des Edge-Teams. Das allerdings könnte sich nun ändern, wenn man einem aktuellen Eintrag auf der Windows Platform Developer Feedback Site Glauben schenken mag. Dort war das picture-Element mit fast 3.000 Votes nämlich ein durchaus begehrtes Feature – und ein aktueller Eintrag des Admins besagt: „The picture element is happening :)“ Na wenn dem so ist: wir warten!

Berühmte Maler ganz einfach erkennen

Wer bei der Zuordnung von Malern zu ihren Werken schon immer Probleme hat, dem kann nun geholfen werden: Im Web kursiert eine amüsante Anleitung, die zeigt, wie man die jeweiligen Künstler am besten erkennt. So lässt sich beispielsweise Da Vinci am bläulichen Nebel und einer an „Herr der Ringe“ erinnernde Landschaft erkennen. Rubens hingegen bevorzugt eindeutig große Hintern und van Eyck war offensichtlich ein großer Fan von Putins Vorfahren:

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© Shutterstock/Bocman1973

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© Shutterstock/Oleg Golovnev

 

 

 

 

 

 

Auch schön: Ein Excel-Sheet mit farbigen Rechtecken entspricht Mondrian.

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© Shutterstock/Fedorov Oleksiy

Twitter: Emoji-Live-Tracking

Emoji-Ideogramme stammen ursprünglich aus Japan und dienen dazu, Emotionen und andere allgemeine Zustände und Tätigkeiten darzustellen. Sie erfreuen sich mittlerweile weltweiter Beliebtheit und sind in eine Vielzahl von Webdiensten integriert worden. Grund genug, Emojis einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das dachten sich auch die Gründer von Emojitracker.com. Auf der Homepage kann man die Verwendung sämtlicher Emojis auf der Mikroblogging-Plattform Twitter in Echtzeit verfolgen – völlig verrückt.

http://emojitracker.com/

Screenshot von http://emojitracker.com/

Aufmacherbild: Zoltan Kiraly / Shutterstock.com

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