Außerdem: JavaScript – Raus aus der Callback-Hölle

Fast Forward: Windows 10 Redstone 2 kommt im März 2017, Neo4j 3.1 Beta & Selenium 3.0
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Wir starten ins heutige Fast Forward mit einem Gerücht: Windows 10 Redstone 2 soll im März 2017 erscheinen und die Versionsnummer 1703 tragen. Außerdem werfen wir einen Blick auf Callbacks in JavaScript, die erste Beta-Version von Neo4j 3.1 und auf Selenium 3.0. Ebenso ist PHP 7.0.12 erschienen und wir zeigen, wie man Websites mit dem Web Animations API zum Leben erweckt.

PHP 7.0.12 erschienen

Mit PHP 7.0.12 ist ein Update für die aktuelle Version von PHP erschienen. Das Maintenance-Update bringt vor allem eine Reihe von Bug-, aber auch einige Security-Fixes mit sich; Usern wird die Installation des Updates darum empfohlen. Behoben werden unter anderem Probleme im Core, Dom GD, Mbstring und OpenSSL. Alle Änderungen lassen sich dem Changelog entnehmen; PHP 7.0.12 steht auf der Downloadseite zur Verfügung, die Windows-Binaries finden sich an der gewohnten Stelle.

Web Animations API: Websites zum Leben erwecken

Das Web Animations API wurde entwickelt, um der CSS-Performance einer Website die Vorteile und die Flexibilität von JavaScript hinzuzufügen und sie so lebhaft zu animieren. Dudley Storey hat jetzt in einem Artikel erläutert, wie man die CSS-Animationen durch die entsprechenden JavaScript-Keyframes ersetzt und so alle Nachteile einer reinen CSS-basierten Animation ausschaltet. Den Images wird eine absolute Position zugewiesen, während eine random width und position sie responsive macht. Eine umfangreiche Einführung für die Verwendung des Web Animations API liefert das Mozilla Developer Networks.

Selenium 3.0 erschienen

Nutzer von Selenium, einer Testumgebung für Webanwendungen, dürfen sich freuen: Nachdem vor fünf Jahren Selenium 2.0 erschien, warten die User seit Version 2.53.1 auf den großen Versionssprung. Jetzt ist endlich geschafft: Selenium 3.0 steht zur Verfügung. Die größte Änderung ist die Ersetzung der ursprünglichen Selenium-Core-Implementierung durch eine, die vom WebDriver-API unterstützt wird. Das API ermöglicht die Steuerung aus der Ferne, was vor allem Vorteile für das automatisierte Testen von Webanwendungen mit sich bringt. Diese Änderung betrifft alle Nutzer von Selenium-RC-APIs, da die ab sofort nicht mehr unterstützt werden. Zudem gibt es nun eine W3C-Spezifikation für die Browser-Automatisierung, die auf WebDriver basiert – zur Zeit befindet sie sich aber noch im Recommendation-Status. Ausführliche Informationen zu Selenium 3.0 bietet der zugehörige Blogpost.

Neo4j 3.1 Beta steht zur Verfügung

Mit Neo4j 3.1 steht die nächste Version der Graph-Datenbank in den Startlöchern. Offiziell soll sie zwar erst im Dezember erscheinen, allerdings steht bereits jetzt eine umfangreiche Beta-Version zum Testen zur Verfügung. Im Gepäck hat sie unter anderem Causal Clustering – eine neue Cluster-Architektur, die für Support von extragroßen Clustern sowie eine größere Bandbreite von Cluster-Topologien für Datenzentren und die Cloud sorgen soll. Außerdem bringt Neo4j 3.1 Beta ein stärkere Security-Foundation sowie weitere Verbesserungen mit. Die Highlights der neuen Datenbank-Version sind im zugehörigen Blogpost im Neo4j-Blog zusammengefasst; die Beta steht auf der Produktwebsite zum Testen zur Verfügung.

Windows 10 Redstone Update 2 wird Version 1703

Momentan befindet sich das zweite Redstone-Update für Windows 10 noch in der Preview, doch das schützt vor Gerüchten nicht. Wie Twitter-User WalkingCat erfahren haben will, soll das Update die offizielle Versionsnummer 1703 tragen und im März 2017 erscheinen.


In den aktuellen Insider-Builds finden sich demnach bereits Hinweise auf diese Versionsnummer. Redstone 2 soll voraussichtlich nicht allzu viele neue Features im Gepäck haben, Redstone 3 dagegen soll deutlich umfangreicher werden. WindowsCentral geht von einem Release von Redstone 3 im Sommer 2017 aus, das nächste große Update für Windows 10, Redstone 4, könnte demnach 2018 erscheinen.

JavaScript: Raus aus der Callback-Hölle

Callbacks sind verpönt und werden von vielen Entwicklern gemieden. Aber warum eigentlich? Schließlich behauptet Camilo Reyes in seinem passenden Artikel doch, dass das Weglassen von Callbacks dem Amputieren eines gesunden Beins gleich kommt. Anhand von Beispielen wird das Problem von JavaScript-Callbacks von ihm aufgezeigt und schließlich mittels SOLID-Programming gelöst. Zu guter Letzt kommt es wohl einfach nur auf ein gutes Detailverständnis der Sprache und etwas anfänglichen Masochismus an.

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