Außerdem: Neue Guard-Authentifizierungs-Komponente in Symfony 2.8

Fast Forward: WordPress 4.4 Beta 3, Red Hat Linux für Azure & AWS 160 Mrd. wert
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Heute im Fast Forward: WordPress 4.4 Beta 3 ist da, in Symfony 2.8 gibt es eine neue Guard-Authentifizierungs-Komponente und Microsoft startet Windows 10 Store for Business. Außerdem läuft die Cortana-Beta für iOS an, Red Hat Linux gibt’s endlich für Azure und Amazon Web Services ist 160 Millarden Dollar wert.

WordPress 4.4 Beta 3 ist da

Die dritte Beta von WordPress 4.4 steht zum Testen zur Verfügung. Sie bringt vor allem zahlreiche Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen mit sich; alle Änderungen sind übersichtlich im entsprechenden Changelog zusammengefasst. Die neue Beta-Version steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung oder kann alternativ mit dem WordPress-Beta-Tester-Plugin getestet werden.

Neue Guard-Authentifizierungs-Komponente in Symfony 2.8

In Symfony besteht die Sicherheitskomponente aus zwei Hauptbestandteilen: der Authentifizierung und der Autorisierung. Dabei überprüft etwa das Authentifizierungs-Subsystem die Identität des User über Username und Password, die entsprechenden Zertifikate oder API-Tokens. Allerdings ist das Subsystem kompliziert, was viele Entwickler vor eine Herausforderung stellt.

Die in der kommenden Symfony-Version eingeführte neue Guard-Komponente soll darum das Authentifizierungs-Subsystem vereinfachen, indem nur eine PHP-Klasse erstellt wird, die dann GuardAuthenticatorInterface implementiert. Mehr Informationen dazu bietet ein Blogpost von Javier Eguiluz im Symfony-Blog.

Microsoft startet Windows 10 Store for Business

Der Windows 10 Store for Business ist wie versprochen an den Start gegangen. Zurzeit steht das Angebot aber nur Windows-Insidern zur Verfügung. Mit dem Windows 10 Store for Business sollen Administratoren die Möglichkeit erhalten, Apps in größerem Umfang oder nur für einzelne Mitarbeiter zu erwerben. Zudem sollen sie ihren App-Bestand und Lizenzen verwalten und App-Updates kontrollieren können. Das Angebot umfasst tausende Apps aus verschiedenen Kategorien. Um den Store nutzen zu können, wird ein Unternehmenskonto, z. B. Office 365, benötigt.

Außerdem hat der Store für Windows 10 und Windows 10 Mobile ein Update erhalten. Hauptsächlich hat sich die Performance verbessert, auch das Menü wurde umgebaut: Die Einträge „Meine Bibliothek“ und „Download und Updates“ befinden sich nun an erster bzw. zweiter Stelle.

Cortana-Beta für iOS läuft an

Aktuell macht Mircosoft seine Spracherkennungssoftware Cortana in einer frühen Beta-Version für Apple iOS verfügbar. Nach einer sechsmonatigen internen Testphase wird die App-Beta jetzt „for a limited number of people“ freigegeben, wie The Verge berichtet. Die App ähnelt im Aufbau ihren Windows-10-Mobile- und Android-Versionen, besitzt aber noch nicht die „Hey Cortana“-Funktion. Reminder, Terminplanung und E-Mail-Versand sind hingegen schon enthalten. Nutzer in den USA und China können sich für die Beta anmelden, indem sie an dieser Umfrage teilnehmen.

Red Hat Linux endlich für Azure

Microsoft und der US-amerikanische Softwarehersteller Red Hat haben gestern verkündet, in Zukunft zusammenzuarbeiten. Damit wird Red Hats Linux Distribution endlich für Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure verfügbar, ebenso wie die Angebote der zu Red Hat gehörenden Middleware-Firma JBoss. Wie der Vizepräsident von Microsofts Cloud and Enterprise Group Scott Guthrie auf dem offiziellen Microsoft Blog schreibt, soll Kunden die Kombination der jeweiligen Produktpaletten auch durch ein gemeinsam koordiniertes Supportpersonal erleichtert werden. Außerdem wird es möglich, .NET-Anwendungen für Red-Hat-Produkte sowie hybride Cloud-Systeme zu nutzen. Alle weiteren Details und die üblichen Statements der Verantwortlichen entnimmt man am besten dem offiziellen Press Release.

AWS stolze 160 Milliarden wert?

Nach Schätzungen der Deutschen Bank könnte Amazon Web Services (AWS), die Cloud-Computing-Abteilung des Online-Versandhändlers, um einiges mehr wert sein als bisher angenommen. Auf Basis des prognostizierten Jahresgewinns von 16 Mrd. US-Dollar für 2017 schätzen die Analysten der Deutschen Bank den Marktwert von AWS – wäre es ein eigenständiges Unternehmen – auf 160 Mrd. US-Dollar. Laut Yahoo!-Finance sticht Amazon damit sämtliche Konkurrenten auf dem Gebiet aus, was vor allem auf das rapide Wachstum von AWS und seine Marktführerstellung zurückzuführen sei. Die Deutsche Bank geht sogar davon aus, dass AWS das schnellstwachsende Tech-Unternehmen aller Zeiten ist.

 

Aufmacherbild: Protective Red Hard Hat (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Loco

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