Außerdem: Endlich JavaScript-Konstruktoren verstehen und Spaß mit Polymer

Fast Forward: Zend Studio 13, Zeitzonen-Library für C++ & Amerika gehen IPv4-Adressen aus
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Heute im Fast Forward geht es unter anderem um neue Features in Zend Studio 13, CCTZ – eine Zeitzonen-Library für C++ – und die IPv4-Adressen-Knappheit in den USA. Außerdem stellen wir ein Tutorial zu JavaScript-Konstruktoren und Polymer sowie den neuen Trailer zum Steve-Jobs-Film vor.

Neue Features in Zend Studio 13

Die demnächst erscheinende neue Version der PHP-Entwicklungsumgebung Zend Studio, Zend Studio 13, wird neben PHP-7-Support über einige nette Features verfügen, die vor allem dazu gedacht sind, die Programmierarbeit zu erleichtern. Michał Niewrzał hat jetzt auf dem Devzoneblog der Entwicklerfirma Zend einige Neuerung des PHP-Editors vorstellt. Zum Beispiel wird dem vielfachen Wunsch entsprochen, Keywords durch farbliche Hervorhebung sichtbarer zu machen. Des Weiteren wird die Organisation von Use Statements vereinfacht, Variablen können schneller mit Inline-@var-Kommentaren versehen werden und der API-Validator wurde überholt.

CCTZ: Zeitzonen-Library für C++

Mit Zeitzonen kommt eigentlich niemand so richtig klar. Wie viele Stunden Unterschied liegen nochmal zwischen New York und Berlin? Und ist es da jetzt früher oder später? Wer weiß das schon. Beim Programmieren kommt zur allgemeinen Verwirrung noch ein Mangel an passenden Libraries hinzu. Für den internen Gebrauch hat Google schon seit einiger Zeit eine einfach zu benutzende C++ Libary erstellt, die Greg Miller und Bradley White jetzt via Blogpost öffentlich zugänglich machen. Wer nicht mit C++ arbeitet, kann dennoch von Googles Arbeit profitieren. Der Library zugrunde liegt ein vereinfachtes Model des Zeitzonenkonzepts, das auf GitHub ausführlich beschrieben wird und möglicherweise sprachenübergreifend eingesetzt werden kann.

Amerika gehen die IPv4-Adressen aus

Nachdem China bereits seit einiger Zeit über keine IPv4-Adressen mehr verfügt, nähert sich jetzt auch Amerika der vollen Auslastung an. Wie der Onlinedienst InfoQ berichtet, sind weltweit die Adressen nahezu aufgebraucht, weshalb Umverteilungsaktionen keine langfristige Lösung darstellen. Stattdessen sollte zur Version 6 des Internetprotokolls (IPv6) gewechselt werden, das jetzt eine immer praktikabler werdende Alternative darstellt. Schon seit einiger Zeit arbeiten die meisten Browser mit einem First-to-Response-Ansatz, der beide Protokolle anwählen kann, während Apples iOS 9 sogar IPv6 bevorzugt. Der Vormarsch von IPv6 dürfte also das Knappheitsproblem bei der Adressvergabe erheblich mildern.

JavaScript-Konstruktoren verstehen

Es mag viele Entwickler verwundern, aber JavaScript verfügt nicht über Klassen im engeren Sinne. Mit Konstruktoren hat man jedoch eine vergleichbare Funktion zur Verfügung, die für die Erstellung mehrerer gleicher Objekte genutzt werden kann. Wie Faraz Kelhini in seinem instruktiven Tutorial erklärt, ist dabei das new-Keyword von entscheidender Bedeutung. Vergisst man es, erzeugt man nämlich nicht das konkrete Objekt, sondern modifiziert unter Umständen den Objekttyp selbst. Zum Glück erläutert der Artikel – ergänzt um einige weitere Details – ebenfalls, wie man willentlich sowohl das eine als auch das andere macht.

Fun with Polymer 1.1

Googles UI-Framework fürs Web ist ein mächtiges Entwickler-Tool – vorausgesetzt, man weiß, wann und wie man es nutzen muss. Mit Polymer sollen sich User-Interface-Steuerelemente einfacher erstellen lassen, als es bisher möglich war: Das Framework setzt dabei auf Web-Standards, Performance und die Material-Design-Guidelines. Eine ausführliche Einführung in die Arbeit mit Polymer bietet Jesse Warden in einem Tutorial  – und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!

Neuer Trailer zum Steve-Jobs-Film

Letzte Woche hat Universal Pictures den zweiten Trailer des im Oktober anlaufenden Films über den Gründer von Apple veröffentlicht. Nach dem erst 2013 erschienenen „Jobs“ ist „Steve Jobs“ schon der zweite Film über den IT-Visionär, der diesmal von Michael Fassbender verkörpert wird. Das Drehbuch basiert auf der gleichnamigen, autorisierten Biographie von Walter Isaacson und entstand unter Beratung von Apple-Mitgründer Steve Wozniak.

Aufmacherbild: Different vintage white clock faces against an old brown textured background (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Mediagram

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