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Die BASTA! 2010 in Mainz – ein persönlicher Bericht
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Parallel zum Oktoberfest in München fand auch in diesem Jahr wieder die BASTA! 2010 in der Rheingoldhalle in Mainz statt. Zwar gab es nach einem langen Konferenztag auch hier „a deftigte feschper mit guadm bier und musi“, aber im Endeffekt drehte sich doch alles um Silverlight, Azure, WPF, Visual Studio, C#, SQL Server, SharePoint, Visual Basic… Kurz gesagt hatten die Teilnehmer einmal mehr die Chance alles rund um .NET zu erfahren.

Vom 20. bis zum 24. September 2010 fand nun schon zum 24. Mal die BASTA! statt, Deutschlands größte unabhängige Konferenz zum Thema .NET. Auch in diesem Jahr öffnete die Herbst-Edition der Konferenz ihre Pforten in der Rheingoldhalle in Mainz, wo sich 750 Teilnehmer, Speaker und Aussteller tummelten. Parallel zur BASTA! boten die SQLCON und die ShareConnect einen konzentrierten Blick auf die aktuellen und grundlegenden SQL-Server- und SharePoint-Themen.

Wer die Wahl hat…

Die diesjährige Agenda verlangte nicht nur den Teilnehmern eine ganze Reihe an Entscheidungen ab, sondern bereits in der Planungsphase der Konferenz hieß es: Entscheiden Sie sich jetzt! Bei der Eröffnung am Dienstag berichtete Mirko Schrempp, Program Chair der BASTA!, dass er gemeinsam mit dem Advisory Board und dem Redaktionsteam in diesem Jahr aus 422 eingereichten Sessionvorschlägen auswählen und am Ende ein Programm mit 146 Sessions, 5 Keynotes, 11 Special Days und 8 Power Workshops zusammenstellen konnte.

Wochenlange Vorbereitungen, dutzende E-Mails und Telefonate, Vereinbarungen, Terminplanungen, den ganzen Konferenzplan im Kopf – wobei ich mich pünktlich zum Beginn der Konferenz an kein Detail mehr erinnern konnte – und die Hoffnung, dass alles so läuft wie es geplant ist. Und dann stehe ich Dienstagmorgen doch etwas nervös mit Kathrin auf der Bühne und begrüße gemeinsam mit ihr die Teilnehmer und wünsche ihnen viel Spaß auf der BASTA! Nachdem sie jetzt vorbei ist kann ich nur sagen, mir hat die BASTA! Spaß gemacht, die Gespräche mit den Speakern und Teilnehmern waren allesamt interessant und ich freue mich schon darauf die Anregungen und Ideen, die dabei entstanden sind, auf der nächsten BASTA! zu verwirklichen. Mirko Schrempp

Das Advisory Board setzte sich in altbewährter Weise aus Experten der .NET-Szene zusammen, die mit langjähriger Konferenzerfahrung ihren Teil zum Gelingen der BASTA! beitrugen. Nicht nur der .NET-Doktor Dr. Holger Schwichtenberg, sondern auch Rainer Stropek, Oliver Sturm, Wolfgang Boelmann, Hadi Hariri, Thorsten Kansy, Neno Loje, Fabian Moritz, Christian Weyer und einige mehr waren mit von der Partie.

It´s just another Workshop Monday

Neben den Sessions der Hauptkonferenz, die dienstags bis donnerstags stattfanden, begannen die PreCon-Workshops zu den Themen SharePoint, SQL Server 2008 (R2), .NET-Sprachen, TFS 2010 und C# bereits am Montag. Hier konnten die Teilnehmer sich auf eines der angebotenen Themen konzentrieren und tiefgehende Informationen erhalten.

Die BASTA begann heuer für mich bereits am Sonntag. Da ich am Montag einen ganztägigen Workshop über C# halten durfte, habe ich schon am Vortag die Reise nach Mainz angetreten. Das war auch gut so, da ich dadurch am Montag ausgeruht und entspannt in den Workshop ging. Fast 60 Teilnehmer – mit so vielen Teilnehmern hatte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet. Für mich wurde es zu einem inspirierenden Tag; hoffentlich ging es den Besuchern genauso. Am Mittwoch und Donnerstag folgten dann zwei Sessions über Azure und IronPython. Das Publikumsinteresse an Azure hielt sich noch in Grenzen aber ich bin sicher, das wird sich in den nächsten Monaten ändern. Neben all dem inhaltlichen ein weiteres Highlight für mich persönlich: Das Essen. Gratulation an die Veranstalter! So gut wurden wir noch bei keiner BASTA versorgt. Rainer Stropek

Auch die ersten Special Days fanden bereits am Anfang der Woche statt. Christian Weyer und Manfred Steyer bereiteten den Architecture und den Agile Day vor.

Wie schon in den Jahren davor, startete für mich die BASTA! mit dem Agile Day, für dessen Ausrichtung ich verantwortlich war. Im Gegensatz zu den letzten Agile Days, die als ganztägige Workshops konzipiert waren, bestand dieser jetzt zum ersten Mal aus verschiedenen Sessions, welche ausgewählte Aspekte und Problemstellungen eines Softwareprojektes adressierten. Dieses neue Konzept hat sich bewährt, zumal wir auch einen gewaltigen Zuwachs an Teilnehmern verzeichnen konnten. An den darauffolgenden Tagen hatte ich die Gelegenheit, über technische Themen zu sprechen. Zur Abrundung gab es neben einer Vielzahl an Sessions auch jede Menge Gelegenheit, um sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Manfred Steyer

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