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A List Apart ist eine wertvolle Ressource for people who make websites. Da liegt es nahe, dass die Köpfe dahinter alle Jahre wieder zu einer großen Umfrage aufrufen, um mehr über all jene zu erfahren,

A List Apart ist eine wertvolle Ressource for people who make websites. Da liegt es nahe, dass die Köpfe dahinter alle Jahre wieder zu einer großen Umfrage aufrufen, um mehr über all jene zu erfahren, mit deren Webseiten wir es täglich zu tun haben. Nun liegt die Auswertung der Umfrage aus dem letzten Jahr vor.

In fünf große Bereiche ist die Umfrage aufgeteilt; die sehr ausführlich aufbereiteten Ergebnisse können nun in den Findings from the Survey for People who make Websites eingesehen werden. Mit knapp 27.000 Teilnehmern kann man durchaus behaupten, dass diese Umfrage ein repräsentatives Ergebnis widerspiegelt.

Who are you?

Zunächst gilt es natürlich, etwas über die Teilnehmer zu erfahren. Dabei erfährt man beispielsweise, dass knapp 50 % aller Teilnehmer angeben, zwischen 19 und 29 Jahren alt zu sein. Ein überwältigender Anteil ist männlich (82,6 %), noch etwas mehr sind White / Caucasian (85,6 %). Interessant, dass mit 30,1 % ein großer Anteil die Job-Beschreibung Developer trägt.

Abb. 1: Im besten Alter: zwischen 19 und 44
Abb. 2: Was steht auf der Visitenkarte?
Education and commitment

Die Umfrage ergab ebenfalls, dass mit 56 % ein überwältigender Anteil einen Hochschulabschluss besitzt. Dennoch sind lediglich 16,1 % aller befragten der Meinung, dass die Art des Abschlusses eine wichtige Rolle spielt.

Ein großer Anteil der Befragten arbeitet übrigens als Freelancer: mit 24 % stellen die Selbständigen die größte Gruppe der Teilnehmer. Die Durchschnittliche Arbeitszeit geben fast die Hälfte mit 40 bis 49 Stunden pro Woche an; nur jeder vierzehnte verbringt 60 Stunden oder mehr am Schreibtisch.

Besonders interessant sind darüber hinaus die Angaben darüber, wie lange die Teilnehmer bereits in diesem Umfeld tätig sind: fast ein Viertel gibt an, sich bereits seit 10 oder mehr Jahren im Webumfeld zu bewegen.

Abb. 3: Erfahrene Webentwickler scheint es zu Genüge zu geben
.und der ganze Rest

Einer der interessantesten Punkte dürfte für viele jedoch das jährliche Einkommen sein. Ein Viertel der Befragten gibt an, zwischen 40.000 und 60.000 Dollar zu verdienen; während 2 Prozent angeben, mehr als 150.000 Dollar pro Jahr zur Verfügung zu haben.

Abb. 4: Money, Honey!

Natürlich kratzen die genannten Beispiele nur an der Oberfläche. Wer etwas Zeit hat, sollte sich die ausführliche Auswertung etwas genauer ansehen. Schliesslich sollte man die „Konkurrenz“ immer im Auge behalten.

Right here – right now

Jetzt wissen wir also, wie der Schnitt derer aussieht, die 2009 Webseiten gebaut haben. Reichlich spät, aber Ala Staff verspricht, dass sich das Team mit der nächsten Auswertung etwas beeilen möchte: we promise to compile the 2010 results faster than we were able to produce the 2009 stuff.

Wer diese Daten zwar interessant findet, sich dennoch mehr für handfeste Techniken interessiert, der sollte sich die kommende Woche etwas Zeit nehmen: auf der WebTech Conference in Mainz wollen die Webkrauts mit dem Web Standards Day dafür sorgen, dass das Web, wie wir es kennen, an Qualität gewinnt. Darüber hinaus wird an allen drei Tagen beinahe alles abgedeckt, was Web Developer und Frontend-Entwickler interessiert. Wir sehen uns dann ab Montag.

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