Die neuen T-SQL-Befehle für SQL Server 2012 (Teil 2)
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Die neueste Version von Microsofts SQL Server 2012 bietet im Gegensatz zu seinem Vorgänger eine ganze Reihe von Neuerungen und Verbesserungen für die servereigene T-SQL-Sprache. Dieser Artikel stellt sie in einer kurzen Zusammenfassung vor.

SQL Server 2012 hat für den interessierten Programmierer weit mehr als nur das neue und wirklich phantastische FILETABLE-Feature [1] zu bieten. Dieser Artikel stellt die T-SQL-Neuerungen kurz vor und gibt Ihnen so die notwendige Übersicht für das nächste Projekt. Einige der Abfragen in den Listings dieses Artikels beziehen sich dabei auf einfache imaginäre Tabellen oder auf die der altbekannten Adventure-Works-Datenbank, die es nun auch für SQL Server 2012 gibt.

Sequenzen

Sequenzen sind definierbare, numerische Nummernkreise, aus denen Werte (einzelne oder mehrere auf einmal) entnommen werden können. Solch eine Sequenz kann über einen Anfangs- und Endwert verfügen, aber auch zirkulär sein. Für Sequenzen sind Transaktionen nicht sichtbar. Wenn also in einer begonnenen Transaktion Werte aus einer Sequenz abgerufen werden und anschließend die Transaktion zurückgerollt wird, so bleiben diese Werte entnommen. In einem Mehrbenutzersystem wie dem SQL Server, in dem Anfragen parallel bearbeitet werden, ist dies auch nicht anders realisierbar (bei der Vergabe von Identitätswerten ist die Situation ähnlich gelagert). Weitere Details finden Sie unter [2]. Listing 1 zeigt, wie Sequenzen erstellt und abgerufen werden können.

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