Die Open-Source-Paranoia
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Was denken sich manche Leute eigentlich? Zum Beispiel die Mitglieder der indonesischen Regierung – die haben ihren staatlichen Einrichtungen
doch tatsächlich empfohlen, Open-Source-Software zu

Was denken sich manche Leute eigentlich? Zum Beispiel die Mitglieder der indonesischen Regierung – die haben ihren staatlichen Einrichtungen doch tatsächlich empfohlen, Open-Source-Software zu nutzen. Jetzt haben sie den Salat.

Der International Intellectual Property Alliance ist das nämlich ein Dorn im Auge. Deswegen haben sie die amerikanische Regierung dazu aufgerufen, Länder wie Indonesien, Brasilien oder Indien wegen der Verwendung von Open-Source-Software auf die Special 301 Watchlist zu setzen. Und diese Liste hat es in sich; darauf stehen all jene, die von der Regierung als enemies of capitalism angesehen werden. Die Begründung dafür liegt natürlich auf der Hand: (.) the IIPA suggested that Indonesia deserves Special 301 status because encouraging (not forcing) such takeup „weakens the software industry“ and „fails to build respect for intellectual property rights“.

Es scheint sich also doch zu bewahrheiten: Open Source kann nicht nur böse sein – es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Ausgeburt des Kommunismus.

Hindert uns das daran, auch dieses Jahr wieder die Open Source Expo zu veranstalten? Wohl kaum – wir werden aus ganzem Herzen und voller Freude mal so richtig böse sein .

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