Die sieben Säulen schönen Codes
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Schönheit ist relativ, das wussten schon die alten Römer – auch wenn Marcus Antonius die Nase der ägyptischen Königin Kleopatra bekanntlich recht anziehend fand. Abgesehen davon gibt es jedoch

Schönheit ist relativ, das wussten schon die alten Römer – auch wenn Marcus Antonius die Nase der ägyptischen Königin Kleopatra bekanntlich recht anziehend fand. Abgesehen davon gibt es jedoch auch eine andere Bedeutung, die man aus dem Wort schön ableiten kann; wie es zum Beispiel Christopher Seiwald in seinem Whitepaper Die sieben Säulen schönen Codes macht.

Das Wesentliche schönen Codes ist, dass man viel von der Codestruktur auf einen Blick ableiten kann, ohne ihn vollständig zu lesen. Ich nenne das „visuelle Syntaxanalyse“: den Fluss und die relative Wichtigkeit des Codes über seine Form wahrnehmenChristopher Seiwald

Es geht also in erster Linie darum, anderen das Lesen des eigenen Codes einfacher zu machen. Sein Beispiel baut er exemplarisch an jam/make.c auf; es sollte jedoch kein Problem sein, diese einfachen Regeln auch auf andere Sprachen anzuwenden.

Und was sind nun seine sieben Säulen schönen Codes? Vieles davon ist den meisten eigentlich bereits ins Blut übergegangen – aber vielleicht findet man ja noch die eine oder andere Säule, über die man sich Gedanken machen könnte:

  1. Stilkonformes arbeiten
  2. Buchformat verwenden
  3. Entwirren von Code-Blöcken
  4. Kommentieren von Code-Blöcken
  5. Aufräumen
  6. Gleiche Funktionen und gleiches Aussehen
  7. Überwinden der Einrückung

Wie der Autor schon feststellt, sind dies sicherlich nicht das erste und auch bestimmt nicht das letzte Wort zu gutem Code. Aber ein wenig Einheit kann schließlich nie schaden.

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