Die Top-10-Skills für Webworker
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Gestern berichteten wir darüber, dass PHP seine Vormachtstellung im Web weiter ausbauen konnte. Da wundert es wohl niemanden, dass PHP an der Spitze des Online Employment Reports von Elance steht. Doch

Gestern berichteten wir darüber, dass PHP seine Vormachtstellung im Web weiter ausbauen konnte. Da wundert es wohl niemanden, dass PHP an der Spitze des Online Employment Reports von Elance steht. Doch sieht man sich die Liste genauer an, wird man eine kleine Überraschung erleben. Ein Über- und Einblick in die Top 10.

An erster Stelle der meist nachgefragten Skills steht – wie nicht anders zu erwarten – PHP. Die damit oft eng verbundenen Kenntnisse in MySQL findet man auf Platz sechs der Rangliste. Weitere webtypische Fähigkeiten wie HTML und CSS finden sich auf den Plätzen vier beziehungsweise acht wieder; eine weitere Unterteilung wie zum Beispiel eine gezielte Suche nach Arbeitnehmern mit Erfahrung mit HTML5 oder CSS 3 gibt es leider nicht.

Generell scheinen die kreativen unter den Freelancern ziemlich gut wegzukommen: Auf Platz neun findet man Stellengesuche, die Erfahrungen mit Photoshop voraussetzen, Graphic Design findet sich auf Platz fünf. Die schreibende Zunft findet man auf den Plätzen drei (Article Writing), sieben (Content Writing) und zehn (Web Content) – wie auch immer man da unterscheiden möchte.

Nun haben wir lange um den heißen Brei herumgeredet – denn am meisten hat uns Platz zwei überrascht: Der gekonnte Umgang mit WordPress findet man nach PHP-Skills in den meisten Stellenausschreibungen. Es kann also nichts schaden, sich ein wenig in das Open-Source-System einzufuchsen.

Elance ist eines der führenden Portale für Online Workers; der Online Employment Report gibt dabei quartalsweise einen Überblick über den aktuellen Stand auf dem Online-Arbeitsmarkt. Für den deutschen Markt sind aktuell über 1300 Jobs im Angebot, was Deutschland damit auf Platz 15 im Overall- und IT-Ranking platziert. Für West-Europa sind übrigens deutlich über 350.000 Stellen zu finden – die Grundlage für klare Aussagen dürfte also zweifellos gegeben sein.

Ob die Angaben gerade für den deutschen Markt von größter Bedeutung sind darf natürlich bezweifelt werden – dennoch spricht der Online Employment Report des letzten Quartals 2010 eine deutliche Sprache. Wie viele unserer Leser könnten sich eigentlich auf die am zweithäufigsten der angebotenen Stellen bewerben?

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