Die traurige Wahrheit über Chrome und JavaScript
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Douglas Crockford ist Ihnen ein Begriff? Nun, das wollen wir hoffen. Wenn schon nicht aus der Zeit als er sich köstlich über Nintendo und Maniac Mansion ausgelassen hat, dann als einer der treibenden

Douglas Crockford ist Ihnen ein Begriff? Nun, das wollen wir hoffen. Wenn schon nicht aus der Zeit als er sich köstlich über Nintendo und Maniac Mansion ausgelassen hat, dann als einer der treibenden Kräfte hinter JavaScript und JSON. In letzterer Funktion hat er übrigens gerade ein wenig die JavaScript-Engines der aktuellen Browser im Visier – und kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Fakt ist: Microsoft Research hatte gezeigt (.PDF, 732 KB), dass die übliche Benchmark-Tests nicht repräsentativ sind: The danger is that the performance of the engines will be tuned to non-representative benchmarks, and then programming styles will be skewed to get the best performance from the mistuned engines.

Also hat er sich aufgemacht und einen repräsentativeren Test gemacht; mit einer populären, sauberen JavaScript-Applikation: JSLint. Fluchs die Browser gegen das Programm laufen lassen – und schon ist der Chrome mit seiner Wunder-Engine V8 entzaubert:

JavaScript Performance Die restlichen Ergebnisse lassen wir mal unkommentiert

Sieht ja mal gar nicht so gut aus für Googles Browser-Hot-Rod. Deutlich besser soll nach diesem Test beispielsweise der Firefox 4.0.1 abschneiden – eine Beobachtung, der wir nur teilweise und wenn, dann sehr vorsichtig zustimmen können.

So wird das ewige Wettrüsten wohl auch in Zukunft weitergehen. Aber egal, uns Usern kann das nur recht sein.

Ach übrigens, damals …

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