Die Wahl des richtigen Automatisierungstools – diese 3 Tipps helfen dabei
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Agile Arbeitsweisen werden immer wichtiger und finden bei immer mehr Unternehmen Anwendung. Doch Teams wie zum Beispiel die Qualitätssicherung sind nicht länger nur für das Fixen von Bugs zuständig, sie sollen das auch deutlich schneller als zuvor bewerkstelligen.

Nötig dafür sind Automatisierungstools, mit denen sich der Fortschritt des Projekts leichter im Auge behalten lässt. Doch wie findet man überhaupt das passende Automatisierungstool? Dem ist Sanjay Zalavadia nachgegangen und zeigt, worauf man bei der Auswahl achten und wie man dabei vorgehen sollte.

Drei Tipps zur Wahl des richtigen Automatisierungstools

Automatisierungstools sollen Entwicklern die Arbeit in vielen Bereichen vereinfachen, zum Beispiel, was das Test-Management angeht. Allerdings gibt es zahlreiche verschiedene Tools auf dem Markt, die diese Aufgabe erfüllen würden. Da fällt die Auswahl meist nicht leicht; zudem sollte man darauf achten, dass das gewählte Tool auch zum eigenen Projekt passt. Diese drei von Sanjay Zalavadia zusammengefassten Tipps sollen dafür eine erste Basis liefern.

Tipp 1: Detaillierte Testing-Voraussetzungen

Bevor man sich für ein Automatisierungstool entscheidet, ist es wichtig zu wissen, was überhaupt die eigenen Testingbedürfnisse sind – denn deren signifikante Veränderung ist eher unwahrscheinlich. Das gewählte Testing-Tool sollte darum alle Objekte und Tools innerhalb des Codes unterstützen, damit man nicht plötzlich beim Testen von verschiedenen Elementen feststeckt.

Wichtig ist auch, dass sich das Testingtool an die eigene Testumgebung anpassen lässt, um späteres aufwändiges Maintainen und zusätzliche Kosten möglichst zu vermeiden. Darum ist das Sammeln von Voraussetzungen und die Gruppierung in „Must Have“, „Nice to Have“ und „Not required feature“ ein sinnvoller Schritt zur Evalution eines Tools.

Tipp 2: Leichte Bedienbarkeit

Wie bei jeder anderen Applikation auch, sollte bei der Wahl eines Automatisierungstools die Usability im Vordergrund stehen. Gerade wenn die Teammitglieder über unterschiedliche Skill-Level verfügen, kann die Bedienbarkeit eines Tools für die erfolgreiche Nutzung in einem Projekt entscheidend sein. Auch die Möglichkeit, das zur Wahl stehende Tool in andere Systeme zu integrieren, ist ein wichtiger Aspekt. Dazu sagt Sanjay Zalavadia:

If you need to replace all of your programs to get the tool to work, it’s not worth it.

Lässt sich das Tool allerdings problemlos in das bestehende System integrieren, kann es leicht für mehr Effizienz in der täglichen Projektarbeit sorgen.

Tipp 3: Fragen stellen

Bei der Auswahl des richtigen Automatisierungstools heißt es, alles zu hinterfragen, was ein Anbieter einem erzählen. Es ist wichtig, zu verifizieren, welche Features und Optionen angeboten werden und wie dem die Lösungen der Konkurrenz gegenüberstehen:

A side-by-side evaluation will reveal which is truly going to be beneficial for your scenarios, and what will work best for your staff members.

Unternehmen sollten darum immer nach den Einzelheiten eines Tools fragen – insbesondere auch, welche Versionsnummer die aktuellste Version ist und ob demnächst neue Releases geplant sind. Vor allem wenn in absehbarer Zukunft eine neue Version herauskommt, kann es ratsam sein, mit dem Kauf zu warten, um zu vermeiden, am Ende mit zwei verschiedenen Versionen hantieren zu müssen.

Es gibt bei der Evalution verschiedener Tools also einiges zu bedenken. Beachtet man diese grundlegenden Tipps, muss die Wahl des richtigen Automatisierungstools jedoch nicht unbedingt eine große Herausforderung sein. Es kann im Gegenteil dafür sorgen, dass eine nützliche Lösung in das bestehende Projekt integriert wird und so bei dessen Durchführung für mehr Effizienz sorgt.

Aufmacherbild: Yes or no decision von Shutterstock / Urheberrecht: Sunny Forest

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