Die Wahrheit über HTML5 auf mobilen Devices
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HTML5 wird vielleicht einmal der große Sprung in die richtige Richtung sein – im stationären wie auch im mobilen Web. Doch ist es schon so weit? Eine neue Studie belegt, dass die Technologie trotz

HTML5 wird vielleicht einmal der große Sprung in die richtige Richtung sein – im stationären wie auch im mobilen Web. Doch ist es schon so weit? Eine neue Studie belegt, dass die Technologie trotz der breiten Unterstützung von HTML5 auf mobilen Browsern noch weit davon entfernt ist, die universelle Antwort auf alle Fragen zu sein.

Die Zahlen, auf die sich der Mobile Web Metrics Report 2011 stützt, können sich sehen lassen. So sollen 4,5 Milliarden Seitenanfragen, die monatlich über Netbiscuits verarbeitet werden, als Grundlage für die Aussage dienen. Und die stimmen in der Tat wenig optimistisch.

Insgesamt konnten weltweit mehr als 2900 Endgeräte identifiziert werden – alleine in Deutschland sind es 1740 verschiedene Typen, von denen 1737 zum sogenannten Long Tail zählen. Doch nicht nur das sorgt für einiges an Anpassungsarbeit, möchte man 100 % seiner potenziellen Nutzer erreichen.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass von den 18 getesteten HTML5-Features keines vollständig von allen Top 15-Geräten im deutschen Markt unterstützt wird. Selbst solche Funktionalitäten, die heute in der Mobilbranche am meisten diskutiert sind, wie zum Beispiel Geolocation API, sind erst bei weniger als der Hälfte der Top 15-Geräte in Deutschland verfügbar.Michael Neidhöfer, 2011

Im Gegenzug muss natürlich durch die Web-Brille betrachtet die Frage erlaubt sein, ob man nicht trotzdem mit Webtechologien mit wesentlich weniger Aufwand seine Nutzer erreichen kann, als dies mit der App-Entwicklung zu bewerkstelligen wäre.

Der vollständige Bericht, der mit zahlreichen Tabellen und Grafiken versehen ist, kann kostenlos bei Netbiscuits heruntergeladen werden.

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