Diese Fähigkeit gibt Entwicklern den entscheidenden Karrierekick
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Welches ist eigentlich die wichtigste Fähigkeit eines Entwicklers? – Diese Frage stellt sich jeder Entwickler mit nur dem geringsten Fünkchen an Motivation mindestens einmal in seinem Leben. Idealerweise

Welches ist eigentlich die wichtigste Fähigkeit eines Entwicklers? – Diese Frage stellt sich jeder Entwickler mit nur dem geringsten Fünkchen an Motivation mindestens einmal in seinem Leben. Idealerweise schon vor Studiumsbeginn zur Herausarbeitung und/oder Verbesserung seiner Karrierechancen, spätestens aber dann, wenn es darum geht, auf der Karriereleiter einige Stufen nach oben zu klettern.

Für alle, die nicht von alleine auf die richtige Antwort kommen, hat der tschechische Entwickler Jakub Chodounský nun einen Blogpost verfasst, in dem er sich mit eben dieser Frage beschäftigt.

Bevor er des Rätsels Lösung verrät, klappert Chodounský alle möglichen Irrwege und Falschannahmen ab: Natürlich muss man seine bevorzugte Programmiersprache in- und auswendig kennen, vollkommen egal, ob man in C#, Visual Basic, Java,  Ruby oder in PHP schreibt. Und auch auf der eigenen Plattform gilt es selbstverständlich, sich sogar mit verbundenen Augen gut auszukennen.

Verschieben sich die Trends dann allerdings, wie in der Vergangenheit ja schon einige Male geschehen, wäre man kein guter Entwickler mehr. Deshalb ist die Fähigkeit, analytisch zu denken und Probleme lösen zu können, noch viel wichtiger. Außerdem muss man ständig am Puls der Zeit bleiben, sich persönlich weiter entwickeln, neue Trends aufgreifen und neue Technologien anwenden. Aber ist das die wichtigste Fähigkeit eines Entwicklers?

Definitiv nicht, meint Chodounský. Viel wichtiger sei nämlich die Fähigkeit zur Kommunikation, denn ohne sie überlebe man keinen einzigen Tag im Job. Egal ob man mit seinen Kollegen die Aufgaben abstimmen muss, anderen von seinen innovativen Ideen erzählen möchte oder den Chef von einer neuen Strategie überzeugen will – bekommt man den Mund nicht auf, schlägt jedes dieser Vorhaben fehl.

Und dabei soll doch gerade die Kommunikation dem Durchschnittsentwickler so schwer fallen! Zumindest wenn man den gängigen Klischees Glauben schenkt. Diesen zufolge arbeitet der Code-Jongleur nämlich am liebsten alleine, am besten noch von der Welt abgeschottet durch Double Bass und ruppige E-Gitarren-Klänge, die aus seinen Kopfhörern schallen, und bei Nacht, wenn die restliche Bevölkerung friedlich in ihren Bettchen schlummert.

Wer weiß, vielleicht wird es ja langsam Zeit, mit diesen Klischees endlich einmal abzuschließen. Oder was meinen Sie, wurde die Kommunikationsfähigkeit eines Entwicklers tatsächlich bisher unterschätzt? Ist sie vielleicht der entscheidende Karriereschlüssel, nach dem so viele suchen, den aber letztendlich nur wenige finden?

Aufmacherbild: Business man casting a shadow of an athlete von Shutterstock / Urheberrecht: Mopic

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