Distributed Computing im Browser mit Queen.js
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BOINC, Folding@Home oder SETI@Home haben es vorgemacht und Queen holt es mit Node.js in den Browser: Distributed Computing für jedermann. Ganze Listen von Scripts oder HTML-Dateien können Server-Königinnen

BOINC, Folding@Home oder SETI@Home haben es vorgemacht und Queen holt es mit Node.js in den Browser: Distributed Computing für jedermann. Ganze Listen von Scripts oder HTML-Dateien können Server-Königinnen ihren Client-Schergen zur Berechnung übergeben. Diese liefern ihrerseits Ergebnisse, bis die Queen ein Stoppsignal gibt.

Die Königin erkennt es, falls einer der Client-Browser nicht mehr reagiert, und trennt gegebenenfalls die WebSocket-Verbindung zu ihm. Über Selenium, BrowserStack oder Saucelabs ließe sich die Steuerung der entfernten Browser sogar automatisieren. Server- und clientseitige Benchmarks in einem Durchgang wären mit Queen folglich denkbar. Der Test-Runner thrill.js basiert bereits auf Queen.

Technisch verbirgt sich hinter Queen eine Node-Anwendung (npm install -g queen), die einen Listener auf Port 9300 einrichtet und Browsern ein Script übermittelt (hier eine Vorschau), wenn jene die entsprechende URL aufrufen.

Mehr zur Anwendung von Queen erfahrt Ihr auf der Projekt-Homepage. Der Code liegt unter Apache Lizenz 2.0 auf GitHub zum Forken bereit.

Begeisterten Redditors hat der Autor erklärt:

All we have to do is convince Facebook to put this on their site to run simulations while users are idling and we can cure cancer, Alzheimer’s and find aliens… in one afternoon.

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