Doch nicht nur Plan B (Teil 4)
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Der Sourcecode aus Listing 4 erzeugt die Datenbank „Fuelstop“ und die Tabelle „fuelstops“. Dieser Vorgang kann mithilfe von Safari und Safari Mobil überprüft werden. Dazu geht man in Safari einfach im

Der Sourcecode aus Listing 4 erzeugt die Datenbank „Fuelstop“ und die Tabelle „fuelstops“. Dieser Vorgang kann mithilfe von Safari und Safari Mobil überprüft werden. Dazu geht man in Safari einfach im MENÜ auf den Navigationspunkt ENTWICKLER und blendet die WEBINFORMATIONEN ein. Dort sind weitere Informationen über die angelegte Datenbank und ggf. eingefügte Datensätze zu finden. Im iPhone können die aktuelle und die maximale Datenbankgröße der angelegten Datenbank in den Einstellungen des Safari Mobil unter Datenbanken abgefragt werden (Abb. 3-5).

Abb.3: Eingeblendete Webinformationen im Safari und im iPhone
Abb.3: Eingeblendete Webinformationen im Safari und im iPhone

Im Folgenden soll exemplarisch aufgezeigt werden, wie die Formulardaten in der Datenbank gespeichert werden können. Hierfür wird eine neue Funktion angelegt, in der die Transaktion zur Speicherung der Daten gekapselt wird. Zuvor müssen aber auch hier die Inhalte der Formularfelder mit der jQuery-Funktion val() ausgelesen und in lokalen Variablen gespeichert werden. Innerhalb der Transaktion wird mittels der Methode executeSQL() das SQL-Statement INSERT zum Einfügen der Daten in die Tabelle „fuelstops“ ausgeführt. Anschließend wird die jQuery-Methode goBack() wieder ausgeführt, um den User auf das vorherige Panel zu leiten (Listing 5).

function createEntry() {
    var date = $('#date').val(); 
    var currentkm = $('#currentkm').val(); 
    var amount = $('#amount').val(); 
    db.transaction(
        function (transaction) {
            transaction.executeSql(
 'INSERT INTO fuelstops (date, currentkm, amount) VALUES    
 (?, ?, ?);', [date, currentkm, amount],
            function () {
                jQT.goBack();
            },
            errorHandler
            );
            }
        );
    return false;
}  

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass der Sourcecode in Listing 5 lediglich exemplarisch ist, um das Prinzip des Umgangs mit lokalen Datenbanken zu verdeutlichen. Für einen tieferen Einblick in die Materie empfehle ich entsprechende Sekundärliteratur.

Fazit

Die Entwicklung von Web Apps fürs iPhone gestaltet sich recht problemlos, wie obige Beispiele zum grundlegenden Aufbau solcher Anwendungen verdeutlichen. Ich hoffe, dass die Beispiele das Prinzip der Entwicklung erläutert und ein wenig Lust auf die Vertiefung der Materie gemacht haben. Eines sollte allerdings deutlich geworden sein: Eine Web App kann es, gerade durch die neuen Technologien, wie HTML 5, hardwarebeschleunigtes CSS 3 und die Möglichkeit der lokalen Speicherung von Daten in vielen Fällen mit Native Apps aufnehmen.

Holger Wess ist technischer Berater in der Internet- und Medienbranche. Seit über zehn Jahren arbeitet er in Agenturen und als freier Berater in verschiedenen Positionen als Technischer Direktor, Teamleiter, Projektleiter und Softwarearchitekt. Seine Schwerpunkte liegen in der Leitung und der Konzeption mehrschichtiger Webapplikationen im Microsoft-Umfeld.

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