Mehr Symfony- und Datenbank-Expertise bei der Consulting-Firma

Doctrine-Projektleiter Benjamin Eberlei jetzt bei Qafoo
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Seit dem 1. Januar ist Benjamin Eberlei Teil des Consulting-Teams Qafoo. Im Interview mit uns spricht er über seine neuen Aufgaben, und wie er seinen neuen Beraterjob mit seinem bisherigen Job als Doctrine-Projektleiter verbinden kann.

PHP Magazin: Hallo Benjamin. Seit dem 1. Januar 2013 bist du ein Teil der Qafoo-Familie. Wie hast du du dich darauf vorbereitet, in diesem eingespielten Team Fuß zu fassen?

Benjamin Eberlei:

Speziell vorbereitet habe ich mich nicht. Ich kenne das Qafoo Team jetzt schon seit vielen Jahren und hatte das Glück, bereits an verschiedenen Projekten mit ihnen zusammen zu arbeiten. Daher habe ich die Hoffnung, schnell Anschluss zu finden und auch meine Erfahrungen einzubringen.

PM: Zu deinen Spezialgebieten zählen ganz unbestritten vor allem Doctrine und Symfony2. Welche Rolle werden diese Kenntnisse bei deinem künftigen Job einnehmen?

Benjamin:

Viele Kunden von Qafoo setzen Symfony und/oder Doctrine bereits ein oder erwägen dies, das passt also ganz gut. Firmen setzen bei neuen Projekten vermehrt auf das Symfony Ecosystem, zu dem Doctrine historisch gehört. Im letzten Jahr wurden bereits einige Projekte in diesem Bereich z.B. mit eZ Systems oder der Shopware AG umgesetzt. Da liegt es nahe, diesen Bereich mit ins Consulting- und Trainingsprogramm von Qafoo zu integrieren.

Wir sind uns bei Qafoo sehr sicher, dass der PHP-Markt in Zukunft stark durch Symfony beeinflusst wird. Wir wollen Teams dabei helfen, bessere Software zu entwickeln. Da ergibt es Sinn, ihnen auch Best-Practices im täglich genutzten Framework anzubieten. Das entspricht dem sehr praxisorientierten Ansatz von Qafoo.

Wir werden also zum einen eigenständige Trainingsmodule zu Symfony und Doctrine entwickeln und anbieten. Zum anderen können die Kunden aber auch einfach Wissen aus diesen Bereichen in ihre ganz persönlichen Schulungen aus anderen Gebieten einbringen lassen. Automatisiertes Testen, Continuous-Integration und objektorientiertes Software-Design sind hier nur einige Themengebiete, die sich hervorragend mit Symfony und Doctrine kombinieren lassen.

PM: Werden auch deine detaillierten Datenbankkenntnisse zum Einsatz kommen?

Benjamin:

Software-Qualität hört ja an den Grenzen von PHP nicht plötzlich auf. Da ist das Frontend mit sehr viel JavaScript, das integriert werden will und auch im Datenbank-Back-End gibt es viele Best-Practices zu beachten. Klar kann ich hier keinen MySQL-Consultant ersetzen, wenn es beispielsweise um Datenbank-Interna geht, aber viele Kunden können beispielsweise Unterstützung bei der Schema-Entwicklung gebrauchen.

PM: Welche Themengebiete wirst du darüber hinaus noch abdecken?

Benjamin:

Zum einen bieten wir Consulting und Training ja als Unternehmen an und nicht als Einzelpersonen. Dazu gehört auf jeden Fall der Wissenstransfer zwischen den Mitarbeitern. Ich werde mit meinen praktischen Kenntnissen rund um das Thema Software-Qualität schnell Anschluss finden und den anderen dafür Symfony- und Doctrine-Wissen weitergeben.

Zum anderen habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit Domain-Driven-Design und alternativen Ansätzen zur Model-Entwicklung beschäftigt. Das ergänzt das bereits bestehende Qafoo-Wissen im Bereich Software-Design. Wir leben ja von unserem Spezialwissen und auch vom Austausch untereinander.

PM: Was bedeutet der Wechsel zu Qafoo für deinen Posten als Project Lead bei Doctrine?

Benjamin:

Ich werde auch weiterhin Project Lead bei Doctrine sein und mich intensiv dem Projekt widmen. Neben meinen eigenen Erfahrungen im kommerziellen Einsatz von Doctrine hoffe ich natürlich auch, die Erfahrung und das Wissen von zukünftigen Kundenprojekten mit in Doctrine einbringen zu können. Dazu können Unternehmen meine Arbeit an Open-Source-Projekten aber auch aktiv über Qafoo unterstützen. Hier gibt es auch schon erstes Interesse von Firmen, die der Implementierung von einigen größeren Features gerne mehr Schub geben möchten.

Darüber hinaus ist das Doctrine Core Team im letzten Jahr um drei Entwickler gewachsen. Während ich mich vornehmlich mit dem Release-Management, Support und Bugfixing beschäftige, sind die drei für die große Zahl an neuen Features und Refactorings verantwortlich.

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