dotPeek 1.1: Kostenloser .NET Decompiler von JetBrains geht in die nächste Runde
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Vor etwas über einem Jahr veröffentlichte JetBrains seinen kostenlosen .NET Decompiler namens dotPeek. Mit Version 1.1 geht dieser nun in die nächste Runde.
Ab sofort können decompilierte Assemblies

Vor etwas über einem Jahr veröffentlichte JetBrains seinen kostenlosen .NET Decompiler namens dotPeek. Mit Version 1.1 geht dieser nun in die nächste Runde.

Ab sofort können decompilierte Assemblies auch als Visual-Studio-Projekte gespeichert werden. Seine gespeicherte Projekte (.csproj-Dateien) kann man dann im Assembly Explorer durchsuchen. Auch im Bereich der BAML-Dekompilierung gibt es Neuerungen. Bei kompilierten WPF Apps ist jetzt die Einsicht in die XAML UI-Definitionen möglich. Für den XAML-Code sind alle Navigations- und Suchfunktionen verfügbar, die ReSharper-Nutzer bereits kennen. 

Der Decompiler wurde um Support für Async-Methoden und Lambdas, LINQ-Ausdrücke sowie Field-Like Events erweitert. Aus ReSharper 8 kennen wir schon das Feature „Go To Everything“, welches die Navigation zu jeder Datei, jedem Symbol und jedem Typ in einem einzigen Menü ermöglicht. Das ist jetzt auch in dotPeek 1.1 möglich.

Die aus ReSharper bekannten Bookmarks werden mit der neuen Version in dotPeek ebenfalls nutzbar. Man kann an jeder beliebigen Stelle im Code Viewer einen Marker setzen und anschließend wieder an diese Stelle zurück kehren. Dabei sind bis zu zehn nummerierte und unendlich viele unnummerierte Marker möglich. Aber nicht nur bestimmte Positionen im Code kann sich dotPeek 1.1 merken. Nach einem Neustart der Anwendung werden künftig die Window-Layout-Einstellungen sowie eine Liste der kürzlich geöffneten Dateien beibehalten.

dotPeek 1.1 kann unter jetbrains.com heruntergeladen werden. Neben dem .msi-Installer wird die neue Version erstmal auch in Form von 32-bit sowie 64-bit Executables ausgeliefert. 

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