Die Web Service Inspection Language (WSIL)

Drum prüfe, wer sich ewig bindet…
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Zum Auffinden von Web Services und zur Beschreibung ihrer Schnittstellen werden seit Beginn des Web Services-Booms zwei Standards genutzt: die Web Services Description Language (WSDL) und der Universal Description, Discovery, and Integration-Standard (UDDI). IBM und Microsoft schicken einen weiteren Standard ins Rennen, die Web Services Inspection Language (WSIL oder auch WS-Introspection). Es stellt sich die Frage, welche Vorteile dieser Standard bringt, ob er sich auf lange Sicht durchsetzen kann oder ob er nur eine von vielen Abkürzungen im Dschungel der Web Service-Standards bleibt.

Die Theorie zum Finden eines gewünschten Web Services sieht, geht es nach den federführenden Unternehmen in diesem Bereich, rosig aus. Der Nutzer stellt eine Anfrage an einen UDDI-Server, wie er es ähnlich von den Gelben Seiten aus dem normalen Leben gewohnt ist. Der Server übersendet ihm die gewünschten Informationen inklusive einer Beschreibung, wie er auf den ermittelten Dienst zugreift, und schon kann mit dem Web Service gearbeitet werden. Leider sieht es in der Realität wie so oft etwas anders aus. Es sind zwar bereits zentrale UDDI-Server, beispielsweise von Microsoft und IBM, verfügbar, jedoch wird deren Architektur und Komplexität in Bezug auf die restliche Web Service-Welt, die immer noch in den Kinderschuhen steckt, immer wieder kritisiert. Auch sind der Zugriff auf diese Server und das Hantieren mit Business Keys nicht jedermanns Sache und der Wunsch besteht, zum Auffinden von Web Services auf einen einfacheren Standard zurückgreifen zu können.

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Abb. 1: Eingliederung von WSIL in eine Web Services-Umgebung
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