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3 Pricing Tipps für Online-Shops im Sommerloch
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Sommerzeit ist Ferienzeit. Das bekommt auch der Online-Handel intensiv zu spüren. So sind die Online-Verkäufe bis Juli um 20% gesunken. Gerade dann spielt die richtige Preis-Strategie eine wichtige Rolle, um ein Stück vom Sommer-Umsatz abzubekommen. Stefan Bures, Gründer und CEO der metoda GmbH zeigt, wie aus einem Sommerloch ein Sommerhoch werden kann.

Seit Wochen erfreuen wir uns am hochsommerlichen Wetter. Das alleine sorgt bei den meisten Menschen für große Freude. Dem Online-Handel bereitet das allerdings eher großen Frust, denn anstatt weiterhin fleißig online zu shoppen, sind die Käufer im Freibad, im Biergarten oder im Urlaub unterwegs. So zeigt eine Auswertung von metoda, dass die Online-Käufe seit März bis Juli 2015 bereits um 20% gesunken sind, Tendenz steigend durch den Beginn der landesweiten Schulferien. Doch mit wenigen Tricks und Kniffen können Online-Händler auch das Sommerloch erfolgreich überstehen.

Tipp 1: Top-Seller-Angebote schnüren

Jetzt gilt es, Kunden anzulocken und zum Kauf zu animieren. Analysieren Sie Ihr Sortiment und identifizieren Sie Ihre Top Seller. In der Regel machen diese nur 1% bis 2 % eines Sortiments aus. Parallel beobachten Sie den Markt und erwerben die saisonalen Sommer Top Seller für Ihr Sortiment. Überprüfen Sie daraufhin die Preispunkte dieser Produkte im Wettbewerb, zum Beispiel über Preisvergleichs-Plattformen. Schnüren Sie mit diesen Produkten anschließend attraktive preisliche Angebote, damit Sie bei den Preisvergleichern an oberster Stelle stehen. Denn nur wer an erster Rankingposition auf Preisvergleichs-Plattformen erwähnt wird, hat eine Klick-Chance von rund 50%. Anbieter, die nicht auf der ersten Seite einer Preisvergleichs-Plattform erscheinen, haben quasi gar keine Relevanz beim Kunden.

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©metoda

Tipp 2: Passende Cross-Selling Produkte anbieten

Versuchen Sie, für jeden Kauf in Ihrem Online-Shop den Deckungsbeitrag zu maximieren. Zeigen Sie Ihren Kunden für jedes Produkt sofort die passenden Cross-Seller und animieren Sie diese zum Kauf. Amazon betreibt dies in absoluter Perfektion, indem sie zum einen die Kategorie „wird of zusammen gekauft“ anzeigen sowie den Bereich „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch“. Zusätzlich können Sie attraktive Produkt-Bundles mit den Cross-Sellern schnüren. Damit erhöhen Sie auf der einen Seite Ihr Absatzpotenzial und entgehen auf der anderen Seite dem direkten Preisvergleich.

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Screenshot: http://amzn.to/1McoHmE

 Tipp 3: Lager leeren

Nach den Sommerferien geht es mit rasanten Schritten auf das Weihnachtsgeschäft zu. Entsprechend viel Kapazität benötigen Sie in Ihren Lagern für neue Ware. Daher sollten Sie versuchen, insbesondere Ladenhüter und weniger attraktive Ware zu identifizieren und über den Sommer abzuverkaufen. Setzen Sie für diese Produkte einen entsprechend günstigen Preis.

Zusammengefasst gilt: wer gut vorbereitet ist, kommt auch gut über den Sommer. Mit dem richtigen Sortiment und den passenden Preisen erreicht auch Ihr Online-Shop ein Sommer-Hoch.

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