Cross-Channel-Marketing

3 Strategien für Cross-Channel Kampagnen
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Search, Social und Display sind die führenden Werbekanäle im Online-Marketing. Jeder Kanal hat seine Stärken und bietet für das Marketing spezifische Vorteile, Daten und Targeting-Optionen. Die Kanäle müsen nur geschickt miteinander kombiniert werden.

Etwa zwei Drittel des Online-Umsatzes kommen inzwischen über Käufe, bei denen mehr als ein Online-Kanal im Entscheidungsprozess des Users eine Rolle gespielt hat. Davon gehen Experten aus. Jede zweite Marketing-Abteilung (53 Prozent) ist darauf aber nur bedingt eingestellt und vernetzt ihre Online-Kampagnen erst teilweise. Sie geben an, dass sie hier mehr tun müssen. Das geht aus dem Digital Marketers Census 2015 von Marin Software hervor.

Die Unternehmen scheinen verstanden zu haben, dass sie Kampagnenplanung und -management dem Surf- und Kaufverhalten der Konsumenten anpassen müssen. Laut den Ergebnissen des Census hapere es allerdings vielerorts an der konsequenten Umsetzung von kanalübergreifenden Kampagnen. Viele Maßnahmen würden noch immer nur für einen Kanal gedacht. Wer als Unternehmen in einer Cross-Channel-Welt überleben will, muss die Wechselwirkungen von Search, Social und Display verstehen und die Synergien nutzen.

Er stellt drei Online-Marketing-Strategien vor, wie Unternehmen in der Cross-Channel-Welt nicht nur überleben, sondern wachsen können.

1. Sparen: Cross-Channel-Remarketing für teure Search-Keywords
Heiß umkämpfte Suchbegriffe sind teuer. Mit kanalübergreifendem Remarketing können Werbetreibende bares Geld sparen, indem sie Nutzer nach dem Klick auf die Anzeige in einer Remarketing-Liste für Suchanzeigen (RLSA) markieren und festlegen, dass ihm keine weitere Werbung in der Suche eingeblendet wird. Außerdem wird die Remarketing-Liste eingesetzt, um den interessierten Nutzer über deutlich günstigere Kanäle wie Social Media oder Display weiter anzusprechen.

2. Fokussieren: soziale Impulse für besseres Search-Targeting
Nutzer, die über Social Media auf eine Website gelangt sind, zeigen eine gewisse Marken-Affinität. Für diese Zielgruppe kann man also SEA-Kampagnen auch auf generische Keywords ausweiten, ohne die Gesamt-Performance zu gefährden.

3. Expandieren: Search-Erkenntnisse für Social-Lookalikes
Mit Lookalike-Modellen lassen sich Nutzer erreichen, die den eigenen Kunden oder Websitebesuchern ähnlich sind. Auch das Suchverhalten eines Nutzers ist eine gute Grundlage, um beispielsweise in Facebook eine Custom-Audience-Kampagne zu erstellen und so neue Nutzer, die mit großer Wahrscheinlichkeit themen- und produktaffin sind, zu erschließen.

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