Video-Marketing

4 Gründe für YouTube Shoppable TrueView-Anzeigen
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Nach Facebook hat nun auch YouTube dynamische Produktanzeigen eingeführt. Warum Online-Händler Shoppable TrueView-Anzeigen jetzt zumindest testen sollten, erklären die Performance-Experten von eprofessional. Die Agentur hat am Beta-Test der neuen YouTube Shoppable TrueView Ads teilgenommen und berichtet.

YouTube führt ein neues Werbe-Feature ein und geht somit einen weiteren Schritt in Richtung Performance-Kanal. Die schon im letzten Monat eingeführten skipbaren TrueView Anzeigen sind nun um interaktive Werbekarten erweitert worden. Dieses klickbare Werbeformat wird direkt über das Video gelegt, zum Beispiel bei einer Produkteinblendung. In den Overlays können zusätzliche Produktinformationen platziert werden. Klickt der Kunde auf die Karte, so gelangt er direkt auf eine entsprechende Shop-Seite, auf der er das Produkt erwerben kann.

„YouTube macht mit den Shoppable TrueView Ads einen entscheidenden Schritt zum Performance-Kanal. Die Kombination aus Bewegtbild-Werbung und direkter Produktpromotion mit Anschluss an den Warenkorb ist extrem spannend für alle Online-Händler, die bereits Bewegtbild-Kampagnen schalten und Video Content haben. Bisher stand YouTube eher in der Mitte der Customer Journey. Das neue Format wird Impuls-Käufe fördern und den Kaufprozess deutlich beschleunigen“, erklärt Ben Prause, Geschäftsführer von eprofessional. Seine vier Gründe, warum Online-Händler die dynamischen Produktanzeigen von YouTube jetzt testen sollten:

1. Effektiver Einsatz des Budgets

Die Shoppable TrueView Ads folgen der bewährten Mechanik von TrueView-Instream-Anzeigen. Werbungtreibende müssen erst zahlen, wenn ein Nutzer das Werbevideo mindestens 30 Sekunden angeschaut hat oder die gesamte Videoanzeige, wenn diese kürzer ist. Der Nutzer kann das Video nach fünf Sekunden überspringen, wenn es ihm nicht gefällt. Alle Klicks, die auf eine externe Webseite führen, werden wie Views berechnet.

2. Kaum Aufwand durch Mitnutzung des Google Shopping-Datenfeeds

Shoppable TrueView Ads sind mit dem Google Merchant Center verknüpft. Da derselbe Datenfeed wie bei Google Shopping genutzt wird, können die Inhalte aus den bestehenden Feeds ohne weitere Bearbeitung in den Videoanzeigen platziert werden. Den erforderlichen Call-to-Action in der oberen rechten Ecke des Werbevideos kann man unkompliziert einbauen. Reagiert der Nutzer darauf, öffnet sich im Abspielbereich eine vertikale Produktgalerie. Die dort präsentierten Produktkarten bestehen aus einem Thumbnail und einem Beschreibungstext. Sie speisen sich dynamisch aus den im Google-Datenfeed hinterlegten Informationen.

3. Bessere Klicks, mehr Ertrag

Die stärker auf den Nutzer und seine individuellen Produktinteressen abgestimmten Inhalte führen nicht nur zu einem quantitativen, sondern auch zu einem qualitativen Anstieg der Klicks. Das schlägt sich in besseren Ertragswerten nieder. Das volle Potenzial der Shoppable TrueView Ads schöpft man mit dem Einsatz von Re-Marketing-Listen aus. Diese umfassen Nutzer, die an verschiedenen Stellen in ihrem Kaufentscheidungsprozess im Online-Shop des Retailers markiert wurden. Die Anzeigen präsentieren also genau die Produkte, für die sich Nutzer mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit interessieren. Außerdem können Kaufabbrecher so in einem anderen Umfeld noch einmal ganz konkret mit den Produkten aus dem stehengelassenen Warenkorb angesprochen werden.

4. Den Datenfeeds gehört die Zukunft

Mit den Shoppable TrueView Ads bietet YouTube einen neuen vertriebsorientierten Kontaktpunkt zu potenziellen Kunden. Auch andere Plattformen wie Facebook und Amazon haben in den letzten Wochen Werbeformate geschaffen, die eine dynamische Anzeigengestaltung auf Basis von Produktdaten-Feeds ermöglichen. Shop-Betreiber sind wirklich gut beraten, frühzeitig die Möglichkeiten der Produktdaten-Feeds kennenzulernen und auszuprobieren, damit sie das volle Potenzial ausschöpfen können.

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