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5 Tipps für Videowerbung auf Facebook
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Videowerbung auf Facebook folgt ihren eigenen Regeln – mitunter auch denen seiner Community. Wie auch weniger erfahrene Unternehmen mit kleinen Video-Einspielern immer die richtige Zielgruppe und Aufmerksamkeit bekommen, verraten diese fünf Tipps zur Aufbereitung und Ausrichtung von Videowerbung

Das Geschäft mit Videos wird für Facebook immer wichtiger. Zuletzt hatte es ein Monetarisierungsmodell vorgestellt, worüber Video Uploader wie bei YouTube ihren Content gewinnbringend auf Facebook platzieren können. Ab einer noch nicht definierten Reichweite sollen die Uploader und Channel-Betreiber die Möglichkeit bekommen, Werbeblöcke einbinden zu lassen – 55 Prozent sollen sie von den Einnahmen behalten können, der Rest gehe an die Social Media Plattform. Nun präsentierte Facebook auf seiner Business Seite einige Informationen, wie sich auf der Plattform bestmöglich Videowerbung schalten lässt – auch für junge Unternehmen mit kleinem Budget und weniger Erfahrung in diesem Bereich. Wie Storytelling auf Facebook bei einem kurzen Werbeeinspieler aussehen könnte und was es zu beachten gilt beim User-Verhalten, sollen die nachfolgenden fünf Punkte zusammenfassen.

Relevanz

User zollen Werbeinhalten eher ihre Aufmerksamkeit, wenn diese ihre Interessen kreuzen, also relevant für sie sind. Facebook empfiehlt deshalb, vom Werbevideo bestenfalls unterschiedliche, der jeweiligen Zielgruppe entsprechende Versionen zu erstellen. Unique Content separat auf die anvisierten Zielgruppen auszurichten, erreiche insgesamt mehr Publikum.

Produktionsinvestition

Lieber ein Mal richtig als nur halbherzig produzieren. Egal ob eine gute Smartphone-Kamera genutzt wird oder ein ganzen Prouktionsteam – das Szenario, die Idee und eine optisch ansprechende, bestenfalls kreative Aufbereitung entscheiden darüber, ob der User das Video als originell, seriös oder unterhaltsam empfindet. Produktionen, die nur halb durchdacht sind, fallen auch beim Konsumenten unangenehm auf und könnten sich bei der Verbreitung auf den Social Media Kanälen zum Nachteil des Werbetreibenden ausbreiten – wenn etwa die Mängel des Videos Spott auf sich ziehen in Form von nachteiligen Kommentaren.

Die ersten Sekunden

Die Aufmerksamkeitsdauer im Netz, vor allem im News Feed von Facebook, ist sehr kurz. Wenn die ersten Sekunden nicht die Neugierde wecken, kann auch eine gewitzte Pointe späterhin nichts daran ändern, dass der User bereits den Content übersprungen hat. Marke und Produkt sollten bereits in den ersten Sekunden sichtbar oder angedeutet sein, damit der Zuschauer in etwa weiß, worauf er sich einlässt.

Fokus auf Storytelling

Die Länge von Videowerbung ist weniger entscheidend als eine prägnante wie zusammenhängende Geschichte, die erzählt wird. Interesse wird durch die Geschichte, nicht durch das Produkt selbst erzeugt. Über die Geschichte wird das Produkt findig eingebunden. Bereits ab der ersten Sekunde sollte die Geschichte beginnen und gleich darauf das Produkt angeführt werden. Also, um was geht es, mit welchem Mittel?

Mit und ohne Werbemusik

Auf Facebook spielt die Musik nicht immer eine Rolle. Das hängt damit zusammen, dass beim Autoplay der Video-Inhalte oftmals der Sound gemutet ist. Deshalb ist es wichtig, dass der Video-Einspieler bestenfalls auch ohne Musik seine Wirkung entfaltet, d. h. die Bilder überzeugen.

Facebook IQ präsentiert monatlich erfolgreiche Video-Einspieler, an denen sich potenzielle Werbetreibende orientieren können.

Aufmacherbild: Photographers are taking a picture video via Shutterstock / Urheberrecht: apiguide

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