Sizmek Mobile Index 2015

5,35 Milliarden Rich Media Impressions wurden im 1. Quartal 2015 verschwendet
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Eine aktuelle Erhebung hat die Trends und das Wachstum von mobilem Werbeinventar, die veränderte Markenlandschaft und die Performance mobiler Werbeformate im Vergleich zu Desktop- und Laptop-Umgebungen untersucht.

In sogenannten Sizmek Mobile Index 2015 werden unter anderem Fehler der mobilen Werbemittelauslieferung analysiert. Anzeigen, die statische Images anstatt Rich Media nutzen, wenn Flash-basierte Werbeformate nicht unterstützt werden – und deckt ein erhebliches Problem der Industrie auf. Allein im 1. Quartal 2015 liefen 5,35 Milliarden Rich Media Ad Impressions auf mobilen Geräten ins Leere. Die Daten für den Report werden aus Anzeigen über die Sizmek MDX-Plattform gesammelt, in der die Marketing-Aktivitäten von mehr als 3.400 Agenturen, 17.000 Markenunternehmen und 22.000 globalen Web-Publishern in über 70 Ländern repräsentiert sind. Jegliche Daten aus anderen Quellen sind auf den Seiten im gesamten Report angegeben.

Allein im 1. Quartal 2015 liefen 5,35 Milliarden Rich Media Ad Impressions auf mobilen Geräten ins Leere. Der Report zeigt außerdem, dass während mobile Anzeigen dazu tendieren mehr Klicks zu erzielen als Desktopanzeigen, die Interaktionsrate für Desktop fast fünf Mal höher ist als die für mobile Anzeigen. Dies liegt vor allem am Einsatz mobiler Flash-Anzeigen, die mit einer statischen Anzeige ersetzt werden, wenn Flash nicht dargestellt werden kann und bei denen ein Klick die einzige Möglichkeit für eine Interaktion ist. HTML5-Anzeigen zeigen im Vergleich zu Flash-Anzeigen deutlich bessere Leistungswerte. So lag die Interaktionsrate um bis zu 400 Prozent höher. Während Flash basierte Rich Media-Anzeigen zu 98 Prozent ausfallen, zeigen HTML5-Formate lediglich eine Ausfallrate von 8,3 Prozent. Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass

Es überrascht nicht, dass auch die Chancen im Mobile Advertising weiterhin wachsen. 60 Prozent der weltweiten Bevölkerung, so die Prognosen, werden im laufenden Jahr das Internet über ein Mobiltelefon nutzen. Das entspricht insgesamt fast 2 Milliarden Nutzern. Mit diesen Nutzern ergeben sich neue Werbemöglichkeiten und somit zusätzliche Werbeeinnahmen. Schätzungen zufolge liegen die Gesamtausgaben im Mobile Advertising in den USA im Jahr 2015 bei 28,7 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Wachstum von 50% im Vergleich zum bereits starken Jahr 2014.

Gleichzeitig haben nur 12 Prozent aller Werbetreibenden noch nie eine Rich Media-Anzeige erfolgreich auf ein mobiles Endgerät ausgeliefert. Zudem zeigte sich, dass die Ausfallrate von Rich Media-Anzeigen auf dem Desktopweit niedriger war. Hier verzeichnen 60 Prozent der Werbetreibenden Ausfallrate von weniger als 3 Prozent. Den Ausführlichen „Sizmek Mobile Index 2015“ mit allen Ergebnissen und Grafiken kann hier eingesehen werden.

Aufmacherbild: Website HTML code browser view on white background. via Shutterstock / Urheberrecht: Soulart

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