Suchmaschinenoptimierung

6 Tipps für den SEO-Erfolg
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Search Engine Optimization unterliegt einem ständigen Wandel. Google gibt mit seinen ständig wechselnden Algorithmus Updates den Ton an.

Wer googelt, der findet. Und zwar das, was Google einem auf der ersten Seite der Suchergebnisse präsentiert. Kaum einer macht sich die Mühe, auf die zweite, geschweige denn dritte Seite zu klicken. Wir vertrauen einfach auf Googles Algorithmus, der von der größten Suchmaschine der Welt laufend verfeinert wird.

Wer also ganz oben auf der Liste der Suchergebnisse landen möchte, sollte sich an grundsätzliche SEO-Regeln halten. Versuche den Google-Suchalgorithmus auszutricksen, sind vergebene Liebesmühen. Linkfarmen und Tag-Spaming werden von Google schon längst erkannt und abgestraft. Im schlimmsten Fall droht sogar die Löschung der Webseite aus dem Google-Index.

Diese bittere Erfahrung musste zum Beispiel ein Autobauer bereits 2006 machen. Der bayrische Konzern versteckte im hidden Text der eigenen Webseite eine Flut an unsichtbarer Keywords.

Die Folgen waren verehrend: Google reagierte scharf auf diese sogenannte Black-Hat SEO-Methode. Die entsprechende BMW-Seite wurde von Google ignoriert und wurde damit für Internet-Nutzer quasi unsichtbar. Seitdem sind einige Jahre ins Land gegangen und spätestens seit dem Panda Update 2011 traut sich kaum einer, solche Black-Hat-Methoden anzuwenden. Schlechten Inhalten soll somit die Möglichkeit genommen werden, trotz einer hohen Keyword-Dichte weit oben in den Suchergebnissen platziert zu werden.

Nach jedem Google-Algorithmus-Update herrscht Aufregung: Ist meine Webseite SEO-konform? Werden meine Besucherzahlen abstürzen? Fragen über Fragen. Obwohl sich Google bekanntlich nicht gerne in die Karten blicken lässt, gibt der Suchmaschinenriese immer Tipps, wie man seine SEO optimiert. Der Satz, der dabei immer wieder fällt ist: „Betrachten Sie Ihre Webseite immer aus der Sicht der Nutzer“: Gute User Expierence, Schnelligkeit, Übersichtlichkeit und nützliche Inhalte stehen im Vordergrund. Hier sind ein Paar SEO-Tipps, die Sie beherzigen sollten, um Ihr Google-Ranking zu optimieren:

1. Page-Speed: Ladezeit optimieren

Fangen wir bei den Basics an: Kein Mensch wartet gerne und Internet bietet unzählige Alternativen. Alles über drei Sekunden Wartezeit ist im Netz unzumutbar. Wenn Ihre Webseite also ewig – sprich länger als drei Sekunden – braucht, bis sie vollständig geladen ist und die entsprechenden Inhalte angezeigt werden, wenden sich die Nutzer ab. Google erkennt die Ladezeiten von Webseiten und siebt diese aus. Verzichten Sie auf schlecht skalierte Bilder, zu viele Plugins und aufwendige Flash-Animationen – diese verschlechtern die Performance von Webseiten deutlich.

2. Qualitätsfaktoren bei Backlinks

Matt Cutts sorgte mit der Aushebung französischer, deutscher und polnischer Linknetzwerke in so mancher Online-Marketing-Agentur für Aufregung. Die gute Nachricht ist, dass Backlinks auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung bleiben. Was sich jedoch ändert, sind die messbaren Qualitätsfaktoren. Besonders Links sozialer Netzwerke erhalten mehr Bedeutung, da diese hohes Trafficpotential besitzen.

Google analysiert genauer, wie viele Besucher über welchen Link auf welche Seite kommen. Traffic generierenden Links werden eine immer höhere Bedeutung beigemessen. Google hofft so, besser zwischen organischen und gekauften Links unterscheiden zu können. Social-Media-Engagement sollte also weiterhin ein wichtiger Bestandteil bleiben.

3. Content is King und vergesst die Keywords nicht

„Content is King“. Diese Wendung mag sich in den vergangenen Jahren vielleicht etwas abgenutzt haben, weil sie ständig wiederholt wird. Aber man kann es trotzdem nicht oft genug sagen: Zu den wichtigsten Bewertungskriterien für Google & Co. bleiben nun einmal die Anzahl und die Qualität der Texte, die auf der jeweiligen Website erscheinen. Gute Inhalte regen zum Verweilen an, sind exklusiv, redaktionell hochwertig und einzigartig. Ein optimaler Webseitentext ist zwischen 300 und 500 Wörtern lang.

Die wichtige Schlüsselwörter tauchen darin selbstverständlich auf. Der Google Algorithmus erkennt auch Synonyme – versteift euch also nicht auf ein bestimmtes Keyword. Bilder und Grafiken können und sollen ebenfalls SEO-optimiert werden. Auch Bilder und Grafiken sollten SEO-verbessert werden, indem sie über den sogenannten ALT-Attribut innerhalb eines HTML-Textes für Google markiert und inhaltlich erklärt werden.

4. Textstruktur richtig aufbauen

Immer mehr User nutzen das mobile Internet. Das bedeutet, dass die Inhalte auch auf kleineren Displays klar erkennbar sein müssen. Mobile-optimierte Webseiten und Responsive Design sind ein Muss – das reicht aber nicht aus. Die Texte müssen zudem klar strukturiert sein.

Zwischenüberschriften, Fettungen und Absätze sind Lesehilfen, für die Ihnen Ihre Leser dankbar sein werden. Sie müssen sich schließlich vorstellen, dass Ihre Webseitenbesucher in der Straßenbahn unterwegs sind, immer wieder von ihren Smartphones oder Tablets aufschauen und dann wieder die Textstelle suchen, bei der sie stehengeblieben sind. Verwenden Sie also mindestens Überschriften von H1 bis H3.

5. robots.txt und sitemap.xml

Die Crawl-Optimierung ist ein wichtiges Tool, um den Google-Bot in die richtige Richtung zu führen. Bei robots.txt und sitemap.xml handelt es sich um zwei Dateien, die im Hintergrund der Website liegen und den Aufruf der Seite durch Google steuern. In der robots.txt finden Google & Co. Anweisungen darüber, was indexiert und was nicht indexiert werden darf. Befinden sich zum Beispiel bestimmte Seiten gerade im Umbau, kann das hierüber an Google gemeldet werden. Mit der Sitemap.xml liefert man Google wichtige Informationen über den Aufbau der Website und ermöglicht einen Quereinstieg in die Seiten.

6. Das Google Webmaster Tool

Das Google Webmaster Tool dient als eine Art Kommunikationskanal zwischen Google und dem Website-Betreiber. Es gibt Auskunft über Crawling-Fehler, interne sowie externe Links und können durch eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten Google den rechten Weg weisen. Hierüber kann man mit Google Kontakt aufnehmen und nach etwaigen Nachbesserungen um die Aufhebung der Google-Sanktionen bitten.

Aufmacherbild: Flat design modern vector illustration concept of SEO word combined from elements and icons which symbolized a success internet searching optimization process. Isolated on stylish colored background via Shutterstock / Urheberrecht: Bloomua

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