Google AdWords

AdWords: 6 Tipps zur Umstellung auf Upgraded URLs
Kommentare

Google führt mit den „Upgraded URLs“ ein neues Feature ein. So bereitet ihr euch am besten auf die Umstellung vor.

User, beziehungsweise potentielle Kunden, interagieren immer mehr mit Unternehmen und deren Anzeigen und Web-Auftritten. Das bedeutet, es kommt eine immer größere Menge von Daten zusammen, die es für Werbetreibende zu überblicken gilt. Daher führt der Suchmaschinenriese und Online-Ad-Anbieter Google in naher Zukunft die „Upgraded URLs“ ein. Dieses neue Feature soll das Drittanbieter-Tracking im AdWords-Konto neu organisieren und so das Tracking-Management leichter machen.

Folgendes soll sich mit den Upgraded URLs verbessern:

  • weniger Zeitaufwand bei managen von URL Tracking-Updates
  • geringere Crawl- und Ladezeiten auf der Website
  • neue ValueTrack Parameter, durch die ihr zusätzliche Einblicke und Ad-Daten bekommt.

Bisher gibt es noch nicht ganz so umfassende Informationen, es heißt allerdings, dass Landingpage-URL und Tracking-URLs getrennt werden sollen. Das heißt, dass Werbetreibende so einfacher Ziel-URLs ändern können, ohne Rücksicht auf die hinterlegten Tracking-Parameter nehmen zu müssen. Durch die Tracking-Vorlage und benutzerdefinierte Parameter können nun für eine Gruppe von Keywords, Anzeigen oder Sitelinks dieselben Tracking-Informationen zentral gebündelt werden, ohne dabei auf individuelle Werte zu verzichten. Mitte des Jahres werden alle AdWords-Konten automatisch umgestellt.

 6 Tipps für die Umstellung auf die Upgraded URLs

Johannes Lipka, Product & Solution Manager bei der Performance-Agentur eprofessional rät Werbetreibenden das Feature frühzeitig zu testen und gibt sechs Tipps für die Umstellung.

Tipp 1: Stellt so früh wie möglich um. Dann habt ihr die Chance euch schon mal im Voraus einen Vorsprung im Bezug auf die Anzeigenhistorie zu erarbeiten und seid gut positioniert, wenn der große Rest der Wettbewerber nachzieht. Das kann sich unter anderem positiv auf den Qualitätsfaktor auswirken.

Tipp 2: Nehmt euer Tracking-Konzept kritisch unter die Lupe. Wollt ihr zentral oder dezentral tracken? Wir empfehlen eine zentrale Struktur, es sei denn, ihr möchtet einzelne Kampagnen gesondert messen. Das kann zum Beispiel bei A/B-Tests von Vorteil sein, wenn ihr bestimmte Features testen wollt, oder wenn für einzelne Kontobereiche ein zusätzliches Customer-Journey-Tracking benötigt wird.

Tipp 3: Überlegt euch genau, welche Parameter auf welcher Kontoebene hinterlegt werden sollen. Mit den Upgraded URLs sind keine Parameter-Redundanzen mehr erforderlich.

Tipp 4: Vermeidet bei der Umstellung auf die Upgraded URLs unbedingt einen Kaltstart. Sonst besteht nämlich die Gefahr, dass beim Upload Fehler passieren. Macht euch am besten vorab mit dem Format der Bulk-Upload-Tabellen vertraut. Keine Sorge: Die Tabellen-Struktur ist nicht kompliziert.

Tipp 5: Achtet unbedingt darauf, dass die einzelnen Parameter-Werte „encoded“ übergeben werden. So vermeidet ihr Fehler im Google-Adwords-System.

Tipp 6: Wartet mit der Anpassung eurer eigenen betroffenen Systeme (z. B. Set-up-Tools, APIs etc.) bis der AdWords Editor die Upgraded URLs unterstützt und die Tabellenformate bekannt sind. Google hat dies noch für das erste Quartal 2015 angekündigt.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht dazu finden Sie im eprofessional Blog: http://www.eprofessional.de/blog/upgraded-urls-google-adwords-organisiert-drittanbieter-tracking-neu/.

 

Aufmacherbild: Ostersund, Sweden – August 14, 2011: Close up of Google’s Advertising Program on a computer screen. It allows users to buy advertising on Google’s search engine through its AdWords program. via Shutterstock / Urheberrecht: Ingvar Bjork

 

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -