E-Commerce

Das A und O für Conversion und Risikomanagement
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Eine Bonitätsprüfung ist eine intelligente Möglichkeit zum Risikomanagement im Online-Shop. Diese lässt sich einfach in die gängigen Shopsysteme implementieren und kann für eine sichere Kaufabwicklung und eine Steigerung der Conversion-Rate sorgen.

Der E-Commerce boomt seit Jahren ungebremst. Laut der bevh-Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2014“ wurden im E-Commerce im letzten Jahr knapp 42 Mrd. Euro umgesetzt. Die Warengruppen Bekleidung, Unterhaltungselektronik und Bücher belegten hierbei die ersten drei Plätze. Und auch für 2015 wird eine erneute Umsatzsteigerung prognostiziert.

Als Onlinehändler gilt es, eine clevere Strategie zu fahren, um potenzielle Umsätze für sich nutzbar zu machen. Insbesondere für Startups ist es wichtig, Kundenzahlen und Umsatz zu erhöhen ohne jedoch zu hohe Zahlungsausfälle zu riskieren. Zu einem intelligenten Risikomanagement gehört eine real time Bonitätsprüfung verbunden mit einer strategischen Steuerung der jeweils anzubietenden Zahlarten.

risikomanagement

Mehr Sicherheit und höhere Annahmequoten durch den Einsatz von Bonitätsprüfungen. (@Boniversum)

Die Bonitätsprüfung des Endkunden findet voll automatisiert während des Check-out Prozesses statt. Je nach hinterlegter Risikomatrix, die für jedes Unternehmen individuell auf die Ziele des eigenen Risikomanagements angepasst werden kann, werden dem Kunden entweder nur sichere Zahlarten angeboten oder zum Beispiel auch der Kauf auf Rechnung. Bei gut der Hälfte der deutschen Verbraucher immer noch die beliebteste Zahlart (Quelle: ECC Köln, Payment im E-Commerce Vol. 19, Stand Februar 2015).

„Jeder Betreiber eines Onlineshops sollte sich intensiv mit der strategischen Entscheidung der Risikoprüfung auseinandersetzen“, sagt Florian Spathelf von der Circus Internet GmbH. Er setzt die Bonitätsprüfung von Boniversum seit Mitte 2014 erfolgreich in seinem Onlineshop „Meine Spielzeugkiste“ ein. „Je nachdem, wo wir den Cut zwischen dem Angebot an sicheren und unsicheren Zahlarten setzen, können wir die Conversion Rate sowie die Anzahl an Neukunden pro Monat deutlich erhöhen. Unter dem Strich rechnet sich das Modell und wir konnten die Zahlungsausfälle von anfangs 35 % auf jetzt nur noch 3 % vor Inkasso senken.“

Die technische Anbindung an ein vorhandenes Shopsystem ist denkbar einfach. Für die gängigen Systeme wie beispielsweise Magento, Oxid, xt Commerce, shopware und JTL gibt es bereits fertige Plugins. Eine SSL-Verschlüsselung der übermittelten Daten gewährleistet hierbei eine gesicherte Kommunikation zwischen den Systemen. Die Module werden in der Regel über den jeweiligen Plugin Store des Anbieters zum Download angeboten. Bei der Installation kann, wenn nötig, der IT-Partner des Shopbetreibers behilflich sein. Individuelle Shoplösungen können darüber hinaus über die Boniversum Webservices auch direkt bedient werden. Bei der kundenspezifischen Konfiguration der Entscheidungsmatrix steht Boniversum beratend zur Seite. Abschließende Tests stellen die erfolgreiche Integration in das System sowie die richtige Justierung der Entscheidungsmatrix sicher.

Fazit: Die Bonitätsprüfung sorgt mit geringem Aufwand für eine höhere Conversion, weniger Kaufabbrüche und eine Senkung der Zahlungsausfälle. Und anders als beispielsweise bei einer Zahlungsgarantie, behält der Händler jederzeit die Hoheit über die eigenen Daten und Prozesse.

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Der Onlineshop „Meine Spielzeugkiste“ steuert das Angebot der Zahlarten je nach Ergebnis der Bonitätsprüfung individuell und konnte so die Zahlungsausfälle deutlich reduzieren. (Screenshot: meinespielzeugkiste.de)

 

 

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