Digital Business

Digitale Performance – 5 Fragen und Antworten
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Die Digitalisierung findet mittlerweile fast überall im täglichen Leben der Konsumenten statt. Vom Einkauf bis hin zur Finanzplanung und der Steuerung im Smart Home – vieles wird über Apps gesteuert und die Anforderungen an die Leistung steigen jeden Tag.

Internet-User kaufen digital ein, tätigen ihre Bankgeschäfte online, networken und arbeiten im Netz. Dennoch ergibt eine aktuelle Erhebung von Dynatrance, dass im letzten Jahr rund 23.116 Webseiten von Ausfällen betroffen waren. Zusammengerechnet betrug die Summe aller Ausfallzahlen 106,3 Jahre. Unternehmen sollten daher schnellstmöglich ihre Digitale Performance überprüfen. Anwendungs-Entwickler, Tester oder Produktions-Teams müssen sich mit den ständig steigenden Leistungsanforderungen auf den verschiedenen Kommunikationskanälen auseinandersetzen. Um Engpässe zu überwinden, sollten Unternehmen eine solide Application Performance Management (APM)-Strategie verankern. Denn mit leistungsstarken Anwendungen und Websites, welche die Erwartungen an die Marke erfüllen, beweisen Unternehmen ihre Kompetenz und Zuverlässigkeit. Deshalb sollten sich Unternehmen folgende Fragen stellen:

Liegt der Fokus auf digitaler Leistung?

Ohne eine entsprechende APM-Strategie fällt es Unternehmen schwer, das Vertrauen der Konsumenten zu gewinnen. Richten Unternehmen ihren Fokus auf die Performance, schaffen sie die Grundlage für solide Kundenbeziehungen.

Um sicherzustellen, dass alle Anwendungen auch bei einem hohen Datenaufkommen stabil laufen, müssen sie vorab Last-Tests unterzogen werden. Wie eine Umfrage von Harris Interactive Shopping Research bestätigt, dauert es nur wenige Sekunden, bis Konsumenten bei einer langen Ladezeit oder Störung auf eine andere Website wechseln und ihr Geld dort ausgeben. Darüber hinaus teilen sie ihre schlechten Erfahrungen auch über Social Media-Kanäle mit.

Verstehen Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden?

Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen eine echte Digitale Performance sicherstellen. Dazu benötigen sie eine APM-Lösung, die aus jeder Perspektive der Anwender rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche skalierbar ist. Um die Digitale Performance bei steigender Komplexität und einer immer größeren Zahl an Anwendungen zu gewährleisten, müssen Unternehmen zu jeder Zeit Einblick in alle Transaktionen haben.

Verschlechtert sich die Performance durch zu hohe Komplexität?

Um als „Hochleistungs-Team“ zu arbeiten, benötigen Unternehmen einen APM-Ansatz, welcher die Sichtweise des Einzelnen mit allen Beteiligten teilt – von der Entwicklung über das Testen und die Qualitätssicherung bis zur Produktivphase. Um die Digitale Performance zu vereinfachen, ist ein einheitlicher Blick auf die eigentlichen Herausforderungen unabdingbar.

So hat beispielsweise ein Einzelhändler seine Website so optimiert, dass Inhalte möglichst schnell heruntergeladen werden können. Die Performance war um mehr als 50 Prozent besser als die seiner Wettbewerber, die eine Vielzahl an Funktionen auf ihrer Seite implementiert haben. Das Beispiel zeigt, dass Unternehmen ihre Websites möglichst benutzerfreundlich gestalten und nicht alle denkbaren Funktionen einbauen sollten.

Sind die Seiten Mobile-optimiert?

Mobile Shopping ist mittlerweile allgegenwärtig. Jedes Jahr tätigen mehr Konsumente ihre Geschäfte mobil und verlangen zunehmend eine höhere Performance. Gemäß der Studie „Mobiler Einkauf 2014“, die vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. sowie der Creditreform Boniversum GmbH durchgeführt wurde, nutzen 57 Prozent der Befragten das Smartphone oder den Tablet-PC zum Einkaufen, was einer Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aber nur, wenn die Performance stimmt, sind Kunden zufrieden. Die Harris-Umfrage bestätigt, dass 37 Prozent der Smartphone- und Tablet-PC-Nutzer ihre Einkäufe über eine andere Website tätigen, wenn die mobile Website eines Unternehmens nicht innerhalb von drei Sekunden geladen ist. Demzufolge sollte Unternehmen bewusst sein, dass Konsumenten beim Einkauf mit ihrem Smartphone und Tablet-PC die gleiche Performance erwarten, wie sie es von ihrem PC gewohnt sind.

Gibt es „blinde Flecken“ bei der Performance?

Der Ansatz des kompletten Anwendungslebenszyklus hat eine entscheidende Bedeutung bei der Beseitigung von „blinden Flecken“, welche die Leistung beeinträchtigen. Unternehmen benötigen synthetische Lasttests und eine Überwachung mit einem 24×7-Tracking der Real-User-Aktivitäten und Leistung, um zu verstehen, wie Konsumenten veränderte Aktivitäten und unvorhergesehene Belastungen erleben.

Aufmacherbild: modern computer gadgets – laptop, tablet and phone close up via Shutterstock / Urheberrecht: Neirfy

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