Unternehmensstrategie und Customer Journey

E-Commerce im digitalen Wandel
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Wie schaffen es Onlineshop-Betreiber potenzielle Kunden an sich zu binden und sie bei der digitalen Shopping-Tour zu begleiten? Die Trendanalyse „Zukunftsthemen im E-Commerce“ gibt interessante Antworten.

Je weiter die Digitalisierung voranschreitet und sich unser Leben immer mehr im Virtuellen abspielt, desto mehr wandelt sich der E-Commerce von einem Kanal zur wichtigsten Handelsform. Der Multichannel- und B2B-Boom treibt diesen Trend weiter voran. Die Mainzer E-Commerce-Agentur netz98 new media GmbH hat sich in der Trendanalyse „Zukunftsthemen im E-Commerce“ mit dem digitalen Wandel und zahlreichen anderen Innovationsthemen beschäftigt. Für die Zukunftsthemen 2015 hat netz98 Branchenexperten um ihre Eindrücke und Meinungen gebeten, vielfältigste Innovationen, Trends sowie Best Practices aus B2C wie B2B analysiert und das Spektrum der Zukunftsthemen erweitert.

Digitale Strategie

Unternehmen müssen Strategien entwickeln, wie sie auch im digitalen Zeitalter ihre Kunden über den gesamten Customer Lifecycle hinweg erreichen und motivieren können. Häufig bedeutet das den Einsatz einer Omni-Channel-Strategie. Unabhängig davon, wo Anbieter von Produkten und Services dabei ihre Schwerpunkte setzen, benötigen sie eine integrierte, performante und agile E-Commerce-Lösung, von der aus sie ihre Kunden erreichen und die Verkaufsprozesse steuern können.

Vernetzte IT-Systeme im E-Commerce

Unabhängig davon, wie diese Strategien ausdifferenziert werden, muss in nahezu allen Fällen das E-Commerce-System auf eine bestehende IT-Systemlandschaft aufsetzen. Überall sind Anwendungen im Einsatz, die die Unternehmensprozesse steuern. Die Ausprägungen sind vielfältig. Der Kern ist aber in der Regel ein Enterprise Ressource Planning, das die Warenströme und grundsätzlichen Transaktionen regelt.

Customer Journey

Wo geht die Reise hin? Die Zeiten sind vorbei, in denen der erste Werbekontakt zum Abschluss geführt hat. Der Kunde durchlebt auf seiner Reise bis zum Kaufabschluss verschiedene Phasen. Unternehmen müssen ihre Kunden an die Hand nehmen und sie bei der Reise durch den digitalen Shopping-Dschungel begleiten.  Stellt man es als Onlineshop-Betreiber geschickt an, hat man die Möglichkeit, mit dem Kunden gemeinsam unterwegs zu sein – und ihm auch Reiseziele vorzuschlagen.

Big Data und Data Science

Die intelligente Auswertung von Daten wird auch im E-Commerce immer wichtiger. Dabei muss es auch nicht immer „Big“ sein. Schon die Analyse kleiner Datenbestände mit einer überschaubaren Zahl von Objekten kann einen Shop deutlich optimieren, solange hinter der Analyse ein kluger Kopf – oder Algorithmus – steckt. Andererseits kratzen wir gerade erst an der Oberfläche dessen, was mit Data Science möglich ist. Aber sind wir uns auch sicher, dass wir das wollen?

Location-based Services – Fester Bestandteil des Handels der Zukunft

Die Recherche für den Einkauf vor Ort beginnt immer öfter auf mobilen Endgeräten. Händler müssen sich mit mobilgerechten Inhalten und Webseiten, mit mobilen Diensten sowie der digitalen Ausstattung der Ladenlokale („Digital-in-Store“) beschäftigen. Im Grunde geht es darum, Smartphones als das zentrale Element einer ganz neuen Form von kundenorientiertem Vertrieb zu erkennen – und den neuen Ansatz mit allen Mitteln umzusetzen.

Aufmacherbild: rush hour via Shutterstock / Urheberrecht: estherpoon

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