Bitkom-Studie

Hightech Exporte legen um 7 Prozent zu
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Deutschland ist eine Exportmacht. Das zeigt sich auch bei der Ausfuhr von Hightech-Waren, die im letzten Jahr steigende Zahlen verzeichnen konnte.

Die Anbieter von Unterhaltungselektronik, Informations- und Kommunikationstechnik exportierten im vergangenen Jahr Waren im Wert von 31,3 Milliarden Euro aus Deutschland ins Ausland. Das ist eine deutliche Steigerung um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausfuhr von Hightech-Produkten hat sich also um einiges dynamischer entwickelt als die gesamtwirtschaftlichen Exporte der Bundesrepublik. Diese legten nämlich nur um 3,7 Prozent zu.

2. Halbjahr erfolgreich für Export

Vor allem das zweite Halbjahr war für die Hightech-Branche ein Erfolg. Der Export von Hightech-Geräten nahm um ganze 12 Prozent zu, während der Anstieg von Januar bis Juni mit 1,1 Prozent verhalten ausfiel.

„Die gute Export-Entwicklung im zweiten Halbjahr lässt für 2015 hoffen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Hightech made in Germany war und ist ein internationaler Verkaufsschlager und eine wichtige Stütze des deutschen Außenhandels.“

IT-Hardware besonders stark

Der Export-Zuwachs in der BITKOM-Branche ist vor allem den steigenden Exporten von IT-Hardware wie Computer, Drucker und Zubehör zu verdanken. Diese konnten um 10,6 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro zulegen. Auch die Ausfuhr von Kommunikationstechnik wie Telefonanlagen und Netzwerktechnik ist deutlich um 5,7 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro angestiegen. Bei der Unterhaltungselektronik sind die Exporte dagegen um 2,4 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro geschrumpft.

Wichtigste Exportländer

Großbritannien war im Jahr 2014 Hauptabnehmerland von deutschen ITK-Produkten und hat Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro abgenommen – ein Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Platz zwei liegt Frankreich, in das wie schon 2013 Waren für 2,8 Milliarden Euro exportiert wurden, gefolgt von den Niederlanden mit 2,3 Milliarden Euro (plus 5 Prozent). Den größten Exportanstieg gab es mit ganzen 38 Prozent in Richtung Polen. Es wurden Waren im Wert von 2,2 Milliarden Dollar in unser östliches Nachbarland ausgeführt.

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©BITKOM

Import nach Deutschland

Die Importe von Hightech-Produkten nach Deutschland stiegen 2014 um 6,2 Prozent auf 50,0 Milliarden Euro. Wichtigstes Lieferland bleibt mit großem Abstand das diesjährige CeBIT-Partnerland China, aus dem Waren im Wert von 21,6 Milliarden Euro in die Bundesrepublik kamen. Das entspricht einem Anstieg um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf dem zweiten Platz folgen mit deutlichem Abstand die Niederlande, aus denen ITK-Produkte im Wert von 3,5 Milliarden Euro kamen (plus 16 Prozent). Dahinter liegt die Tschechische Republik mit Ausfuhren im Wert von 2,8 Milliarden Euro (plus 8 Prozent). Die höchste prozentuale Veränderung gab es bei den Einfuhren aus Polen, die um 33 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro stiegen.

Aufmacherbild: container truck on the cross-sea bridge in shanghai via Shutterstock / Urheberrecht: chungking

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