Eltern und Digitalisierung

Job und Familie: Eltern nutzen digitale Lösungen
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Karriere und Kinder sind häufig schwer zu vereinbaren. Um sich zu organisieren oder um auf Geschäftsreisen mit ihrer Familie zu kommunizieren, benutzen viele berufstätige Eltern digitale Lösungen.

Karriere und Kinder oft schwer zu vereinbaren

Die Organisation des Alltags stellt berufstätige Eltern nicht selten vor Herausforderungen. Sie müssen organisieren, terminieren und funktionieren, um Kinder und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Allein im letzten Jahr hat mehr als jedes dritte berufstätige Elternteil (36 Prozent) mindestens einen Elternabend, ein Fußballspiel oder eine Theateraufführung des Kindes verpasst, weil dieser Termin nirgends vermerkt war.

Dem täglichen Chaos steuern immer mehr berufstätige Eltern mit digitalen Lösungen entgegen. Vor allem die Väter schaffen sich dank IT immer mal wieder wichtige Freiräume für die Familie, indem sie ihre Arbeit auf dem Spielplatz oder beim Fußballtraining erledigen (59 Prozent, Mütter: 50 Prozent). Insgesamt nutzt knapp jedes vierte berufstätige Elternteil (23 Prozent) regelmäßig die Möglichkeiten der IT, anstehende Jobs zu Hause zu bearbeiten.

Digitale Lösungen für Eltern

Viele berufstätige Eltern setzen auf digitale Lösungen, um ihren Alltag zu managen. Mehr als drei Viertel der berufstätigen Eltern (76 Prozent) glauben beispielsweise, dass ein digitaler Einkaufszettel eine große Hilfe darstellen kann. Diesen digitalen Einkaufszettel können sie auf ihr Smartphone laden und mit anderen Familienmitgliedern bearbeiten.

Sind die Kinder bereits im Schulalter und die Eltern müssen beruflich verreisen, unterstützen 68 Prozent ihre Kinder auf digitalem Weg bei den Hausaufgaben (zum Beispiel per E-Mail oder Skype). Insbesondere junge Eltern zwischen 25 und 34 Jahren nutzen diese Form der Hausaufgabenhilfe (80 Prozent). Um Kinderbetreuung und Job unter einen Hut zu bekommen, nutzen 13 Prozent der berufstätigen Eltern digitale Lösungen, um von überall aus arbeiten zu können.

Knapp jeder Zweite (44 Prozent) würde sich wünschen, zukünftig einige Jobs auf dem Spiel- oder Sportplatz erledigen zu können. Nur für 17 Prozent der Eltern kommt eine solche Lösung überhaupt nicht in Frage: Sie möchten Arbeit und Privates strikt trennen. Bei knapp einem Viertel (24 Prozent) ist flexibles Arbeiten prinzipiell nicht möglich, da ihre berufliche Tätigkeit klar ortsgebunden ist.

Zur Studie

Die aktuelle Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Microsoft Deutschland durchgeführt. Im Rahmen der Erhebung wurden in Deutschland mehr als 500 berufstätige Eltern mittels einer Online-Befragung befragt. Die Umfrage wurde vom 3. November bis zum 10. November 2014 durchgeführt.

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