Big Data

Leichter Gehaltsrückgang für Data Scientists
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Eine Umfrage von Foote Partners deutet einen leichten Rückgang der Gehälter für Big-Data-Spezialisten in den USA an.

Während in Europa weder die Berufsbilder noch die fachlichen Anforderungen zur Zeit klar umrissen sind, scheint der Big-Data-Hype in den USA bereits etwas abzuflauen. Zumindest legt dies eine aktuelle Umfrage von Foote Partners nahe.

Für die Umfrage wurden mehr als 2.500 IT-Spezialisten in den USA befragt. Während generell ein leichter Anstieg bei den Gehältern insgesamt zu verzeichnen ist, wurden Fähigkeiten, die im weitesten Sinne mit Big Data in Verbindung gebracht werden, um ca. 4% schlechter bezahlt als zuvor. Foote führt den Rückgang der Gehälter seit dem dritten Quartal 2014 unter anderem darauf zurück, dass viele Entscheider mit den Investitionen in Big-Data-Technologien zur Zeit eher unzufrieden sind. Es würde doch etwas mehr als die Installation von Apache Hadoop benötigen, um Geschäftsprozesse zu optimieren und Gewinne zu steigern. Indes scheinen die Schwierigkeiten aktuell eher in der Unternehmenskultur und der konkreten Umsetzung als in den Technologien als solchen zu liegen.

Für Pessimismus gibt es allerdings keinen Grund. Spezialisten mit nachgewiesenen Hadoop- oder Hbase-Kenntnissen können nach wie vor sechsstellige Gehälter erzielen. Foote vermutet, dass nach der ersten Euphorie nun ein wenig Realismus einkehren wird, und Investitionen eher auf den langfristigen Erfolg des Unternehmens zielen werden. Dies würde sich auch zukünftig in den Gehältern widerspiegeln.

Die Ergebnisse der Umfrage stehen als PDF-Datei zur Verfügung.

Aufmacherbild: Bundle of money isolated on a white background via Shutterstock / Urheberrecht: Givaga

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