Startup Interview

Meetingräume weltweit buchen mit Spacebase
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Meetings im lauten Café oder einem düsteren Hinterzimmer? Das Startup Spacebase bietet auf seiner Plattform eine weltweite Meetingroom-Datenbank an, mit der Räumlichkeiten für verschiedene Business-Zwecke buchen kann. Die Gründer erklären uns im Interview, warum ihre Idee Potential hat.

Erklärt uns doch bitte das Prinzip von Spacebase, wie funktioniert Eure Idee?

Wir haben mit Spacebase eine intuitive Buchungsplattform für Meeting- und Workshopräume geschaffen, die es ihren Kunden ermöglicht mit nur einem Klick weltweit Räumlichkeiten zu buchen und dabei online die Preise und Verfügbarkeiten einzusehen. Unser Dienst ist somit perfekt geeignet für alle Unternehmen, die regelmäßig Meetings und Workshops abhalten. Mit unserem Portfolio an besonderen Locations ermöglichen wir es so, diese Meetings abwechslungsreicher zu gestalten und gleichzeitig den Buchungsaufwand zu minimieren, wodurch unternehmensinterne Ressourcen anderweitig eingesetzt werden können. Genauso sprechen wir aber als Plattform auch die Besitzer von außergewöhnlichen Locations an, die sich einfach und direkt internationalen Kunden anbieten möchten, um effektiv das Problem von Überkapazitäten zu beseitigen. Durch die Listung auf unserer Seite ermöglichen wir den Locations den direkten Kundenkontakt und garantieren den Unternehmen, dass die angebotenen Räumlichkeiten von uns geprüft wurden.

Was macht Spacebase besonders, wer sind Eure Mitbewerber und was unterscheidet Euch vom Rest?

Wir bieten mit Spacebase eine internationale “One-Stop-Shop”-Lösung zur Buchung von Meeting und Workshop Locations an. Unser Fokus liegt auf außergewöhnlichen Locations für sämtliche Unternehmensanlässe im B2B-Bereich wie Workshops, Seminare, Product Launches, Trainings, etc. Über die Location hinaus kann problemlos ein Zusatzservice gebucht werden, wie spezielles Catering oder bestimmte Tagungstechnik. Unser Team besteht aus internationalen Mitarbeitern, die sich auf den jeweiligen Kernmärkten bestens auskennen, oder direkt vor Ort arbeiten. Wir fungieren darüber hinaus nicht nur als Location-Datenbank, sondern pflegen auch enge Kontakte zu den Location-Besitzern und kennen daher die angebotenen Räume genau. Spacebase ist die erste Buchungsplattform, die ein vergleichbar hohes Maß and Transparenz in den Markt bringt und dem Kunden diese Anzahl an einzigartigen Locations weltweit bietet. Mitbewerber sind dadurch eher im weiteren Umfeld zu suchen und beispielsweise Okanda oder Book2Meet. Unser Ziel ist es, getreu unserem Motto “Changing the way we meet!”, mit der Branche aufzuräumen und die erste Anlaufstelle für die Buchung von einzigartigen Locations zu werden.

Auf welcher Entwicklungsstufe befindet Ihr Euch gerade bzw. wann seid Ihr live gegangen? Wie werdet Ihr finanziert?

Wir sind mit der Website von Spacebase im März diesen Jahres live gegangen. Inzwischen haben wir über 1500 Locations in 15 Städten weltweit, davon knapp 200 Meetingräume in Berlin. Mittlerweile helfen uns 15 tolle Mitarbeiter die Vision von Spacebase jeden Tag voranzutreiben. Wir bieten dem Kunden ein ausgereiftes Produkt an, welches mit steigender Beliebtheit immer häufiger in Anspruch genommen wird. Dies merken wir insbesondere an den ersten wiederholten Buchungen von namhaften und großen Kunden. Eine tolle Bestätigung, dass unser Konzept einen Nerv getroffen zu haben scheint! Mit unserem Mitgründer Stephan Ekbergh konnten wir uns nicht nur einen namhaften Branchenexperten an Bord holen, sondern darüberhinaus auch einen Investor gewinnen, der unsere Leidenschaft für die Idee teilt und uns mit seiner Expertise zur Seite steht.

Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzeptes, wie verdient Ihr Geld?

Das Geschäftsmodell von Spacebase basiert auf einem Kommissionsprinzip. Für jede Buchung behält Spacebase eine Kommission die vom Vermieter getragen wird, sodass auf den Kunden selber keine zusätzlichen Kosten zu kommen. Für unsere Locations wiederum ist die Listung auf unserer Seite kostenlos. Kosten entstehen also nur bei einer definitiven Buchung. Somit bieten wir für Besitzer von Spaces eine attraktive Möglichkeit sich internationalen Kunden anzubieten. Wir merken dies insbesondere auch durch die steigende Anzahl von neuen Locations die Profile auf unserer Seite erstellen. Neu erstellte Profile müssen zuerst unsere Qualitätskontrolle bestehen, anschließend besucht einer unserer Scouts die Räumlichkeiten, um sich über deren Zustand zu vergewissern. Danach stellt Spacebase über unsere Buchungsplattform den direkten Kundenkontakt her. So stellen wir sicher, dass alle unsere gelisteten Locations den jeweiligen Anforderungen unserer Kunden auch wirklich entsprechen.

Wie seid Ihr auf die Idee von Spacebase gekommen und was habt Ihr vorher gemacht?

Kennen gelernt haben wir uns beide während unseres General Management Studiums. Auch später arbeiteten wir gemeinsam als Unternehmensberater bei Roland Berger. Während dieser Zeit mussten wir an vielen unproduktiven und zeitfressenden Meetings teilnehmen, jedoch konnten wir auch erfolgreich zahlreiche Kreativworkshops organisieren und wissen dadurch, worauf es bei effizienten Meetings ankommt. So kam uns die Idee zu Spacebase – Eine Onlinebuchungsplattform, die es ermöglicht die festgefahrenen Meetingstrukturen zu durchbrechen und Effizienz und Kreativität in jedes Business-Event zu bringen. Auch der Aspekt der Sharing-Economy ist für uns sehr wichtig! Wir wollen das schaffen, was AirBnB im privaten Bereich geschafft hat und unser Ziel ist es, den Gedanken der Sharing-Economy endlich auch in den Unternehmen durchzusetzen.

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