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Mobile entwickelt sich im Schneckentempo
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Eine aktuelle Adobe-Mobile-Business-Studie bringt es ans Licht: 81 Prozent der Befragten Unternehmen gaben an, dass die Verbreitung von Content das vorrangige Ziel mobiler Apps ist. Diese und weitere Erkenntnisse im Überblick:

In einem  dynamischen Markt wie dem Mobile-Business kann sich innerhalb eines Jahres viel tun. Nur zwölf Monate nach der letzten Studie „Finding the Path to MobileMaturity“ zeigt Adobe die heißesten Trends der Mobile-Branche in der neuesten Adobe-Studie „The Quest for MobileExcellence“ auf. Hierzu hat das Marktforschungungs-Institut Econsultancy wiederum rund 3.000 Marketing-Entscheider aus aller Welt zu ihren aktuellen Mobile-Strategien und -Projekten befragt.

Das Ergebnis spricht für sich. Immer mehr Unternehmen gehen die Herausforderung im Bereich Mobile an. Knapp jedes Fünfte (19 Prozent) verfolgt inzwischen einen „Mobile First“-Ansatz – vor knapp einem Jahr waren dies nur 13 Prozent. Mehr als ein Drittel aller Unternehmen (34 Prozent) haben dazu im vergangenen Jahr eine klare Mobile-Strategie entwickelt, weitere 20 Prozent von ihnen arbeiten noch daran.

Im Fokus der Aktivitäten stehen insbesondere Apps: Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) verfügt heute über eine eigene App – gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um satte 35 Prozent. Das Problem bei der Sache: Die meisten Unternehmen belassen es dabei und richten ihr Mobile-Angebot noch immer nicht an ihren Kunden und ihrem Business aus. Drei Viertel der befragten Unternehmen (76 Prozent) zählen zwar die Downloads, Umsatz entscheidende Parameter wie die mobil generierten Leads (40 Prozent) oder die Conversion Rate (38 Prozent) werden jedoch von der Mehrheit nicht erfasst. Noch immer werden mobile Maßnahmen zudem viel zu häufig ohne valides Wissen um die Nutzer und deren Verhalten sowie die bereits erreichten Erfolge ausgespielt. Im Blindflug wird auch 2015 wertvolles Marketing-Budget verschwendet, weil wichtige Informationen für einen optimalen Einsatz von Mobile fehlen.

Darüber hinaus hat die Erhebung ergeben, dass mehr als jedes zweite Unternehmen die Notwendigkeit von Responsive Design und einer mobil-optimierten Website erkannt (jeweils 58 Prozent) hat. Nur 30 Prozent beschäftigen sich hingegen damit, wie sie im Bereich Mobile mit den Kunden interagieren und das Geschäft weiter vorantreiben können. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass die Verbreitung von Content das vorrangige Ziel mobiler Apps ist und über die Hälfte (62 Prozent) der befragten Unternehmen planen in den kommenden zwölf Monaten eine weitere Steigerung ihrer Mobile-Investments.

Aufmacherbild: Falling money on white via Shutterstock / Urheberrecht: Ismagilov

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