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Mobile Standard-Banner versagen beim Branding
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Mobile Standard-Banner versagen bei der Markenwerbung. Nur ein Viertel (23 Prozent) der Konsumenten nimmt eine Marke wahr, wenn sie über Standard-Display-Ads auf Smartphones beworben wird.

Das zeigt die Werbewirkungsstudie „High Impact Advertising Across Screens“ von Undertone, die zusammen mit Ipsos durchgeführt wurde. Ziel war es, die Branding-Wirkung von großflächigen, interaktiven High-Impact-Formaten in Abgrenzung zu Standard-Display-Ads auf Desktop, Tablet und Smartphone zu untersuchen. Die vier US-Brands Dish, Ford, Maybelline und Kraft unterstützten zusammen mit ihren Mediaagenturen die Studie, an der insgesamt 3600 Testpersonen teilnahmen.

High-Impact-Formate schlagen Standard-Banner bei Werbeerinnerung

Im Screen-Vergleich ist die Werbeerinnerung (Ad Recall) von Standard-Bannern auf dem Desktop am geringsten. Nur ein Drittel der Befragten konnte sich daran erinnern, die Werbeanzeige dort gesehen zu haben. Auf Tablets und Smartphones waren es vier von zehn (43 bzw. 38 Prozent). Full-Screen-Formate hingegen erreichten die höchste Werbeerinnerung auf Desktop, Tablet und Smartphone. Während sich auf dem stationären Gerät nur 38 Prozent der Befragten an die großflächige Anzeige erinnern konnten, war es auf mobilen Endgeräten mehr als jeder zweite Befragte.

Größe der Werbeanzeige beeinflusst die Markenwahrnehmung

Je größer die Werbeanzeige und je mehr interaktive Features das Werbemittel bietet, desto besser merken sich Konsumenten die beworbene Marke (Brand Impact). Knapp jeder zweite konnte die Brand in einem Full-Screen-Takeover auf Tablet und Smartphone benennen. Beim Standard-Banner waren es nur ein Drittel auf dem Tablet bzw. ein Viertel auf dem Smartphone.

Cross-Screen erhöht Werbewirkung von großflächigen Formaten

Auf dem Desktop erzeugen Standard- und Full-Screen-Ads in etwa gleiche Werte bei der Werbeerinnerung (33 bzw. 38 Prozent). Werden die Werbekampagnen cross-screen ausgespielt, das heißt auf Desktop, Tablet und Smartphone, bleibt die Werbeerinnerung von Standard-Formaten gleich, während die von Full-Screen-Formaten um 5 Prozentpunkte auf 43 Prozent steigt.

Großflächige Werbung bekommt Sympathiepunkte

Obwohl Full-Page-Takeover das Surferlebnis des Konsumenten unterbrechen, weil sich die Anzeige über den Website-Content legt, erzielten sie im Formatvergleich die höchsten Sympathiewerte. 51 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, die gezeigten Full-Screen-Anzeigen zu mögen. Standard-Banner lagen mit 47 Prozent knapp darunter.

Brand Messaging kann auch auf kleinen Screens effektiv sein

Auf mobilen Endgeräten können Werbungtreibende ihre Botschaften trotz kleinerer Screens wirkungsvoll präsentieren, wenn der Platz und die technischen Möglichkeiten geschickt genutzt werden. Die Studienteilnehmer schätzen die Durchschlagskraft der Markenbotschaften auf Desktop, Tablet und Smartphone ähnlich stark ein.

Mobile Brand Messaging ist nicht nur etwas für Millennials

Die positive Werbewirkung von großflächigen, interaktiven Werbeformaten auf Smartphones zieht sich über alle Altersgruppen hinweg. Die Werbeerinnerung der 18- bis 64-Jährigen liegt zwischen 55 und 60 Prozent. Werte für den Markenwahrnehmung variieren zwischen 42 und 46 Prozent.

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Aufmacherbild: creating a brand via Shutterstock / Urheberrecht: quietfall

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