E-Commerce Studie

Online-Shopping: ein internationaler Vergleich
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Wie viel Umsatz wurde im letzten Jahr im Online-Handel gemacht und wie werden sich die Zahlen bis 2016 entwickeln? Diese Studie gibt einen Ausblick und vergleicht die verschiedenen E-Commerce Märkte.

Auf der ganzen Welt wird online geshoppt, so viel ist schonmal klar. Trotzdem gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern, was das Einkaufsverhalten und die Vorlieben angeht. Dies geht aus einer internationalen E-Commerce-Studie von deals.com hervor. Hier wurden Käufer in 10 Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die USA befragt.

Online-Shopping, Schweden vorn

Die meisten Online-Shopper wohnen in den USA, was wohl an der schieren Größe der Bevölkerung liegt. Anteilig an der Gesamtbevölkerung ist aber ganz klar Schweden das Land des E-Commerce – ganze 70 Prozent kaufen hier im Internet ein. In Deutschland sind es dagegen 51 Prozent. Abgeschlagen liegt Italien auf dem letzten Platz – hier shoppen nur 20 Prozent online.

Die Briten geben im Netz das meiste Geld aus. Mit 1267 Euro im Jahr zahlen sie sogar mehr als die Amerikaner. Deutschland liegt hier auf dem dritten Platz mit jährlich 1054 Euro Shopping-Ausgaben pro Käufer. Polen bildet das Schlusslicht: Hier gab man im Schnitt nur 214 Euro in Online-Shops aus. Allen Ländern wird in diesem Jahr eine Steigerung der Ausgaben prognostiziert.

Verschiedene Bezahl-Vorlieben

Interessant sind auch die verschiedenen Vorlieben, was die Bezahlmethoden angeht. In den USA, Kanada, Frankreich und UK zahlt man am liebsten mit Kreditkarte. Spanier und Italiener nutzen bevorzugt Prepaid Karten. Per Überweisung werden in Deutschland, den Niederlanden und Schweden die meisten Käufe abgeschlossen. Nur die Polen bezahlen am liebsten in Bar oder mit Kreditkarte bei Lieferung.

Amerika als Umsatzstärkste Nation

Was den Umsatz angeht, haben die Amerikaner die Nase vorn. So wurden in den USA ganze 223,98 Milliarden Euro Online-Handelsumsatz erzielt. Weit dahinter kommt auf dem zweiten Platz Großbritannien mit einem Umsatz von 53,22 Milliarden. Das größten Umsatzwachstum allerdings erzielt Deutschland, mit einer Steigerung von 25 Prozent im Gegensatz zum letzten Jahr. Hier lag der Umsatz in 2014 bei 42,88 Milliarden.

Auch für 2015 wird allen in der Umfrage analysierten Ländern eine Steigerung des Online-Handels prognostiziert, die sich noch weiter in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Auch hier führt Deutschland wieder mit dem stärksten Umsatzwachstum. Auf Platz 2 liegt Polen, gefolgt von Italien und Spanien.

Die vollständigen Umsatz-Prognosen und den Ländervergleich könnt ihr hier einsehen.

Webinale 2015 in Berlin

Wenn euch das Thema interessiert, schaut doch bei der Webinale vorbei. Die Konferenz findet vom 7.-11. Juni in Berlin statt und ist Treffpunkt für digitale Professionals, Trendsetter und Macher im World Wide Web – sie ist die optimale Crossover-Plattform für Wissensvermittlung, Inspiration sowie Erfahrungsaustausch über alle Branchen hinweg.

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Aufmacherbild: Digital Online Marketing E-Commerce Office Working Concept via Shutterstock / Urheberrecht: Rawpixel

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