Mobile Advertising

Personalisierte mobile Werbung ist wichtiger denn je
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Die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland ist in den letzten Jahren rapide gestiegen und auch die Nutzungsdauer erhöht sich kontinuierlich. Auch Werbetreibende müssen daher in Zukunft noch stärker auf die einzelnen Nutzerprofile eingehen und spezifische Angebote für mobile Inhalte entwickeln.

Die Mehrheit der Deutschen wird in den nächsten drei Jahren ein Smartphone besitzen, dies entspricht einem Anstieg von 15,4 Prozent auf 64,9 Prozent. Laut einer aktuellen Studie von Yahoo verbringen heute bereits zwölf Prozent der Smartphone-Nutzer die meiste Zeit mit mobilen Geräten anstatt vor dem Desktop-PC – Tendenz steigend. Diese sogenannten Smartphone-dominanten User haben längst verinnerlicht, welche Vorteile ihnen die mobile Nutzung von digitalen Diensten bietet. Um sie zu erreichen, müssen Werbetreibende jedoch genauer auf das veränderte Nutzungsverhalten reagieren und Werbeformen weiter personalisieren.

Laut der Studie „The Shift to Smartphone Dominance“ führen Smartphone-dominante Nutzer den Siegeszug von mobilen Diensten auf Smartphones und Tablets auch in Deutschland an. Für zwei Drittel der Studienteilnehmer (67 Prozent) ersetzt das Smartphone mittlerweile den PC. Größere Bildschirme, Cross-Screen-Möglichkeiten sowie immer nützlichere Apps sind dabei entscheidende Faktoren, die für das Smartphone und gegen stationäre Geräte sprechen. Im Blog von Yahoo fasst eine Infografik diese Entwicklung zusammen.

„Die Smartphone- dominanten Nutzer zeigen uns deutlich, wie wir unsere Dienste in Zukunft noch genauer an ihre Lebenswelten anpassen können“, sagt Steffen Hopf, Managing Director & Country Commercial Director von Yahoo Deutschland. „Und dabei müssen wir sehr genau hinsehen: Wer ist nur noch über das Smartphone zu erreichen und wer nutzt mehrere Geräte gleichzeitig? Nur so können wir den Nutzern mit unseren Angeboten das ideale Online-Erlebnis bieten und Kunden echten Mehrwert liefern.“

Junge Mütter führen die Smartphone-Dominanz an

Junge Mütter zwischen 18 und 34 Jahren bilden mit 31 Prozent die größte Gruppe der deutschen Nutzer, die ihre Zeit überwiegend am Smartphone und nicht am PC verbringt. Laut der Studie schätzen sie vor allem den schnellen Zugriff auf Informationen und die Aktualität der Daten, die ihnen die mobile Nutzung von Online-Angeboten bietet. Junge Smartphone-dominante Männer, die alles „on-the-go“ machen, führen mit 22 Prozent dagegen den Trend der Multi-Device-Nutzung an.

„Dank dieser detaillierten Analysen können Werbebotschaften noch präziser und wirksamer platziert werden“, so Steffen Hopf. „Sei es bei jungen Müttern, die unterwegs mit dem Smartphone shoppen oder Männer, die sich vorab die wichtigsten Informationen mobil ansehen und im Anschluss auf den Desktop-PC umsteigen.“ Durch umfangreiche Einblicke und belastbare Prognosen können Budgets in Zukunft so noch genauer verteilt werden – sowohl für reine Mobile- als auch für Cross- und Multi-Device-Nutzung.

Gesteigerte Wahrnehmung für mobile Werbung

In den nächsten drei bis vier Jahren wird bereits fast jeder zweite Smartphone-Besitzer in Deutschland zu den Smartphone-dominanten Nutzern zählen. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) von ihnen ist heute schon offen für native Werbung innerhalb der mobilen Anwendungen – vor allem, wenn die Werbebotschaften auf die Inhalte eingehen und auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Redaktionell gestaltete Anzeigen mit artikelähnlicher Ansprache verstärken die Relevanz daher besonders und sind die Werbeform, die für die höchste Werbeerinnerung bei den Nutzern sorgt. Dies betrifft sowohl native Werbung auf mobilen Webseiten als auch in Apps.

Phablets bieten das größte User-Engagement

Laut der Studie gilt: Je größer der Bildschirm, desto höher das Engagement. Während die Sessions von Nutzern mit mittelgroßen Smartphones knapp 4,5 Minuten dauern, sind sie bei Tablet-Nutzern mehr als doppelt so lang, nämlich über 11 Minuten. Die Industrie hat darauf bereits reagiert und bietet eine immer größere Auswahl an sogenannten Phablets an, deren Nutzung im letzten Jahr um 148 Prozent gestiegen ist.

Dieser Wachstum zeigt einmal mehr den Bedarf an Inhalten, die mobil und nicht nur am Desktop-PC zugänglich sind. Daher sollten Unternehmen bei der Entwicklung ihrer mobilen Strategien auch die schnelle Einführung immer größerer Phablets berücksichtigen. Der vergrößerte Platz bietet gleichzeitig mehr Raum für Interaktion mit dem Nutzer und ermöglicht nativer Werbung eine verbesserte Integration in den Inhalt von Webseiten und Apps.

Die Yahoo-Studie „The Shift to Smartphone Dominance“ wurde unter der Verwendung qualitativer und quantitativer Umfragedaten von knapp 6.000 Smartphone-Nutzern aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich sowie der Gesamtheit der Flurry Analytics-Daten aus Januar 2015 aufgesetzt. In Deutschland wurden im Januar 2015 1.011 Smartphone-Besitzer im Alter von 18-64 Jahren im Rahmen einer 30-minütigen Online-Befragung interviewt.

Aufmacherbild: Closeup image of a male hand typing on smartphone via Shutterstock / Urheberrecht: Dean Drobot

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