IoT-Studie

Smart Fashion – ist der Markt bereit?
Kommentare

Smart Homes, Smart Cars, Smart Fashion und Wearable Technology: das Internet der Dinge hält langsam aber sicher Einzug in unseren Alltag. Smart Watches und Fitness Tracker haben in den vergangenen Jahren den Sport-Markt erobert. Die nächste Stufe ist smarte Kleidung in Form von T-Shirts und Socken.

Ein Viertel aller Hobbysportler (25 Prozent) hat Interesse an smarter Sportbekleidung. Das entspricht 14 Millionen Menschen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Unter smarter Sportbekleidung versteht man zum Beispiel T-Shirts mit Sensoren, die die Atem- und Herzfrequenz messen und die Daten an ein Smartphone senden, oder Socken, die den Druck beim Abrollen des Fußes während des Joggens aufzeichnen. Zahlreiche Sportartikelhersteller und IT-Unternehmen entwickeln derzeit solche Smart-Fashion-Produkte. 12 Prozent der Befragten geben an, diese auf jeden Fall nutzen zu wollen, 13 Prozent können sich das vorstellen.

Vor allem junge Freizeitsportler zeigen Interesse an der smarten Sportkleidung: Bei den Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren ist fast ein Drittel (30 Prozent) offen dafür. Aber auch bei den Sportlern ab 65 Jahren sind 23 Prozent interessiert. Mit rund 27 Prozent sind die männlichen Freizeitsportler der Hightech-Kleidung gegenüber etwas aufgeschlossener als die weiblichen (23 Prozent). Die Mehrheit der Breitensportler steht intelligenter Sportkleidung momentan noch zurückhaltend gegenüber: 72 Prozent haben „eher kein“ oder „kein“ Interesse daran.

Laut Umfrage treiben 81 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren hin und wieder Sport, das sind 57 Millionen Menschen. „Bei vielen Freizeitsportlern liegt das Fitnesstracking mit Wearables wie Armbändern oder mit Smartphone-Apps im Trend“, erklärt Lutter. „Vernetzte Funktionskleidung ist die logische Weiterentwicklung solcher Produkte. Dadurch dass Sensoren immer kleiner und leistungsfähiger werden, lassen sie sich auch immer besser direkt in Textilien integrieren. Künftig werden Hobbysportler je nach Bedarf und Geschmack sowohl auf Hightech-Geräte als auch auf Hightech-Kleidung zur Kontrolle ihrer Trainingsdaten und ihrer körperlichen Fitness zurückgreifen können.

Veranstaltungshinweis: MobileTech Conference und IoT Conference 2015

Interessieren Sie sich für weitere Themen rund um die Entwicklungen aus dem Mobile-Bereich? Dann sei Ihnen die MobileTech Conference und die IoT  Conference 2015 ans Herz gelegt. Vom 31. August bis 3. September 2015 versammeln sich in Berlin digitale Professionals, Trendsetter und Macher im World Wide Web.

Internet of Things

Prof. Wolfgang Henseler, Gründer und Managing Creative Director von SENSORY-MINDS, führt die Teilnehmer im Rahmen seines Workshops in die Grundlagen des „Design Thinking für das Internet der Dinge“ ein.

Design Thinking ist eine weltweit genutzte Methodik, um innovative und kreative Produkte zu entwickeln. Sie besteht aus kreativen Handlungsphasen (creative sprints), in denen unter anderem das kontextuelle Nutzungsverständnis (empathy for the context), Nutzer- und Nutzungseinsichten (user and customer insights), schnelle Ideenvisualisierung (idea mapping) und Umsetzung (rapid prototyping) sowie neuartiges Denken (disruptive thinking) durch spezifische Fragestellungen zu innovativen Lösungsansätzen führen.

Aufmacherbild: Male runner stretching after running in cold fall weather wearing warm sporty running clothing. Handsome male fitness sport model outdoors. via Shutterstock / Urheberrecht: Maridav

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -