Marketing-Studie

So nutzt Deutschland Location Based Services
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Ob Rabattaktionen vor Ort und maßgeschneiderte Angebte aufs Handgelenk: Smartwatches öffnen neue Marketingmöglichkeiten. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass bereits 44 Prozent aller Deutschen Location Based Services nutzen.

Momentan sind es 20 Prozent der Deutschen, die bereits eine Smartwatch haben bzw. sich eine kaufen werden. Das ergibt eine repräsentative Studie des Location Based Service-Anbieters GETTINGS, die im Mai 2015 vom Marktforschungsinstitut Goldmedia Research durchgeführt wurde. Mit der Smartwatch etabliert sich eine technische Produktkategorie, die auch für Location Based Services neue Möglichkeiten eröffnet: So können Informationen zu Angeboten oder Rabattaktionen in Ladengeschäften auf die Smartwatch – als Verlängerung des Smartphones –gepusht bzw. darüber abgerufen werden. Nutzer sehen die Mitteilungen am Handgelenk noch schneller. Dabei scheinen Männer mit 24 Prozent die Smartwatch eher zu favorisieren als Frauen mit 16 Prozent.

Location Based Services werden von immer mehr Deutschen in Anspruch genommen. 44 Prozent nutzen diese mindestens einmal pro Woche, 60 Prozent mindestens mehrmals im Monat. Die Verwendung steigt: So waren es in einer vor zwei Jahren durchgeführten Studie noch 27 Prozent, die diese mindestens einmal die Woche nutzten, und 56 Prozent mindestens mehrmals im Monat. Der tägliche Einsatz von LBS steigerte sich von fünf Prozent vor zwei Jahren auf jetzt zwölf Prozent. Bezüglich der Geschlechter gibt es bei der Nutzung nur leichte Unterschiede: 57 Prozent der Frauen verwenden aktuell LBS mindestens mehrmals im Monat, bei den Männern sind es 62 Prozent. Für 69 Prozent der Befragten steht fest: Sie werden Location Based Services im nächsten Jahr genauso oft nutzen. 22 Prozent der Deutschen werden dies häufiger als jetzt tun.

„Location Based Services werden bei den Verbrauchern immer beliebter, wie unsere Studien im Vergleich zeigen“, so Boris Lücke, Geschäftsführer von GETTINGS. „In diesem Zusammenhang ist für uns als Unternehmen auch die anstehende Durchdringung des Marktes mit Smartwatches spannend, da Angebotsinformationen vom Endverbraucher darüber noch schneller wahrgenommen werden können.“

Anna Hoychuk / Shutterstock.com

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