E-Commerce

SWIPE Economy – 6 goldene Regeln
Kommentare

Swipe left – swipe right: Entscheidungen, was interessant ist und was nicht, werden heute in Bruchteilen einer Sekunde gefällt.

Das Tinder-Prinzip erobert das Netz! Über die bekannte Dating-App spricht inzwischen zwar kaum noch jemand, dafür aber hat sich ihr Bedienkonzept fest in der mobilen Welt etabliert. Ob im Möbel-Shop („Home24“), in wichtigen Mode-Fragen („Swipy“), bei Nachrichten („Something Good“) oder auf Job-Suche („Selfiejobs“) – wenn´s gefällt, wird nach rechts gewischt, wenn nicht nach links. Und nicht nur dort: Auch in den Köpfen der Nutzer hat sich das Tinder-Prinzip immer mehr verankert und überträgt sich zusehends auf alle digitalen Angebote. Entscheidungen, was interessant ist und was nicht, werden heute – mit oder ohne Wisch – in Bruchteilen einer Sekunde gefällt. Das Zeitalter der Swipe Economy ist endgültig eingeläutet. Vor dem Hintergrund dieser neuen „Like & Swipe“-Kultur heißt es für die Marketingentscheider künftig umso mehr: schnell sein, den Konsumenten catchen, ihn wirklich erreichen – sonst ist er weg. Wie das geht? Ganz einfach: Mit der „T.I.N.D.E.R.“-Formel von Adobe!

„T“ für „Triggered“: Den Kunden hofieren

Wer jemanden anspricht, erwartet eine Antwort. Das ist bei Internetnutzern nicht anders. Als direkte Reaktion auf eine Interaktion sollten Unternehmen daher unbedingt „Triggered Messages“ bereithalten, die automatisch und in kürzester Zeit den Dialog mit dem Interessenten aufnehmen.

„I“ für „Individualized“: Individualität kommt an

Ganz klar: Von generischen Botschaften fühlt sich niemand wirklich angesprochen. In Zeiten ultraschneller Entscheidungen gilt umso mehr, die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zu verstehen und ihnen auf dieser Basis maßgeschneiderte und persönliche Inhalte zu liefern.

„N“ für „Now“: Der Schnelle gewinnt

Sofort, direkt und in Echtzeit: Wer es in der Kundenkommunikation schafft, eine unmittelbare Response auf sämtliche Anfragen zu liefern, verschafft sich in der kommenden Swipe Economy einen echten Wettbewerbsvorteil.

„D“ für „Data-Driven“: Auf Du und Du mit dem Nutzer

Im digitalen Marketing geht es zunehmend darum, den Kunden und dessen Customer Experience auf der Basis von Daten-Analysen zielgenau zu bedienen. Nahtlose Multi Channel-Kommunikation ist das, was der Kunde heute erwartet.

„E“ für „Engaging“: Zur Interaktion verführt

Allgemeine Werbeaktionen und Kampagnen ereilen zunehmend das Schicksal der Bedeutungslosigkeit. Heute wünschen sich Kunden, dass jede Interaktion mit einem Unternehmen nützlich, relevant und persönlich ist. Nur so lässt sich ein erhöhtes Engagement erreichen.

„R“ für „Relevant“: Vom Push zum Pull

Zu wissen, was der Kunde wirklich will und wie Produkte im richtigen Kontext und zur richtigen Zeit angeboten werden, ist der entscheidende Erfolgsfaktor, wenn die Konsumentenansprache maximale Relevanz entfalten soll. Auch hier ist die Daten-Analyse der zentrale Schlüssel.

Aufmacherbild: Hands holding and pointing on Smart Phone via Shutterstock / Urheberrecht: jannoon028

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -