Retouren-Management

Web-Shops übernehmen Rücksendekosten
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Viele Kunden bestellen Waren im Online-Shop, probieren diese zu Hause aus, nur um sie dann wieder zurückzusenden. Durch Retouren entstehen für Online-Shops oft hohe Kosten. Die Shop-Betreiber müssen nicht nur die Portokosten tragen, die Retouren sind auch mit zusätzlichem logistischem Aufwand verbunden.

Seit gut einem Jahr können Online-Shops die Rücksendekosten an ihre Kunden abgeben. Diese Neuregelung des EU-Verbraucherrechterichtlinie war am 13. Juni 2014 in Kraft getreten. Eine Studie von Idealo zeigt jedoch nun, wie sich die Rücksendegebühren seit dem entwickelt haben. Die anfängliche Befürchtung, Online-Händler würden das Porto vollständig an ihre Kunden abwälzen, hat sich überraschenderweise nicht bestätigt.

©idealo

 

Ganze 88 Prozent der Online-Händler übernehmen die Rücksendekosten für Ihre Kunden. Das ist zwar ein leichter Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr, als noch 94 Prozent der Shops die Kosten übernommen hatten. Trotzdem scheinen viele an dem kundenfreundlichen Service festzuhalten.

Die meisten Web-Shops (68 Prozent) bieten im Falle des Widerrufs ein spezielles Rücksende-Etikett an, mit dem der Kunde die Ware wieder an den Shop schicken kann. Nur noch wenige bieten eine kostenlose Retoure erst ab einem Bestellwert von 40 Euro an. Viele Shops haben überraschenderweise sogar die Rückgabefrist verlängert. Während die gesetzliche Frist bei 14 Tagen liegt, bietet ein Viertel aller Web-Shops eine verlängerte Frist von 30 Tagen zur Rücksendung an.

Aufmacherbild:old brown paper torn to reveal retoure via Shutterstock /Urheberrecht: Imilian

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