Ein Abschied und etwas völlig Neues! [BASTA! Blog]
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Diese BASTA! hielt für mich persönlich insbesondere zwei Besonderheiten parat – natürlich neben interessanten Sessions, leckerem Essen, der lockeren Atmosphäre und auch den netten Gesprächen mit Fachkollegen.

Diese BASTA! hielt für mich persönlich insbesondere zwei Besonderheiten parat – natürlich neben interessanten Sessions, leckerem Essen, der lockeren Atmosphäre und auch den netten Gesprächen mit Fachkollegen. Eben neben all dem, was eine Konferenz so schön macht: Dazu gehört auch ein Kaltgetränk an der Hotelbar oder ein kleiner Spaziergang durch Mainz, eine wirklich niedliche Stadt mit vielen Fachwerkhäusern. Empfehlen kann ich das Restaurant Zum Gebirg – rustikaler Charm, vorzügliches Steak und ein schönes Duckstein machen das Abendessen zu einer gelungenen Sache. Der Blick auf den Rhein und das gute Wetter haben das ihre getan, um die Konferenz zu einem besonderen Erlebnis zu machen…

Aber ach ja – die zwei besonderen Besonderheiten: eine etwas traurige Überraschung und eine freudige neue Bekanntschaft. Sozusagen ein Abschied und ein Neubeginn – wie schön sich hier die Kreise schließen. Der traurige Teil zuerst: Christian Gross hat mit einem „Ka Boom“ angekündigt, das man ihn fortan auf der BASTA! nicht mehr antreffen wird. Mit einem Vortrag über Node.js unter Zuhilfenahme seines Apple-Notebooks hat Christian nach 15 Jahren seinen Ausstand verkündet. Ich habe seine Sessions immer sehr gerne besucht, weil das häufig Themen für den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand waren. Nicht so der „normale“ Microsoft-Kram, mal was anderes eben, das ganze in einer netten und kompetenten Art vorgetragen. Ich habe Leuten empfohlen, die nicht so recht wussten, in welche Session sie wollten: „Geh zu Christian. Hat hohen Unterhaltungswert“. Und ohne ihn hätte ich wohl im Leben nicht gelernt, was BeagleBone oder Raspberry Pi ist. Vielen Dank für diese Einsichten.

Ich hoffe, dass im Bezug auf Christian gilt, dass man sich ja immer noch zweimal im Leben sieht – und alles Gute von mir für den neuen Lebensabschnitt!

Die neue Bekanntschaft war eine neue und neuartige NoSQL-Datenbank. Da ich selber einen Talk zum Thema hatte, dachte ich, ich sei recht gut informiert. Aber brandneu gibt es jetzt BrightstarDB. Ein schemaloser Triple Store wie gemacht für das Web-Data-Model, auch genannt RDF. Hatte ich das letzte Mal im Studium gehört, aber es hat noch geklingelt: Der Himmel (Objekt) hat die Farbe (Eigenschaft) blau (Wert). Solche Objekt-Eigenschaft-Wert-Tripel speichert Brightstar und erlaubt mit einer Abfragesprache SPARQL auch das Suchen im Tripelwald. Obendrauf haben die Leute von Brightstar drei API-Layer gebastelt, und am Ende fühlt sich das ganze an wie das Entity Framework.

Nerdy, Freaky, Cool! Und ganz nebenbei sind die auch noch nett und haben spannende Ideen, wohin sich das Web so entwickeln könnte – oder, aus deren Sicht, sollte. Das bleibt spannend! Sowas sollte jeder von einer Konferenz mitnehmen: eine Sache die neu, anders und cool ist.

Somit habe ich den Weg zur BASTA! wieder gerne angetreten, und ich komme auch gerne wieder!

Tobias Richling wohnt in einer kleinen Stadt im Münsterland. Er hat in Münster Wirtschaftsinformatik studiert und arbeitet schon seit den Anfägen von .NET mit der Microsoft-Plattform – eine Affinität, die auch nach vier Generationen nicht nachgelassen hat. Beruflich ist er als Softwarearchitekt in der Speditionsbranche tätig und bringt seine Fähigkeiten bei der Entwicklung von Businesssoftware mit WCF bis Silverlight ein. Neben dem Interesse, seine eigenen Fähigkeiten zu erweitern, beschäftigt er sich damit, wie man die alltäglichen Arbeitsabläufe in der Softwareentwicklung effizienter gestalten kann. Sein Fachwissen teilt er gerne mit Kollegen und anderen Interessierten: als Sprecher in User Groups quer durch Deutschland und auf Konferenzen, als Trainer und durch Bücher und Artikel in Fachzeitschriften.

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