Eine Woche Open Source – eine erste Bilanz
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Es ist kaum eine Woche her, dass Microsoft die Offenlegung seines Codes angekündigt und auch teilweise umgesetzt hat, da landet der Softwarekonzern mit seinen Open-Source-Projekten bei GitHub auf Platz 1 der angesagtesten Repositories.

Nicht nur das, Microsoft verzeichnet auch einen enormen Anstieg der Diskussionen und Unterhaltungen über die Open-Source-Projekte auf allen sozialen Kanälen. Das ist sicher neu für die Entwickler des Softwareherstellers. Diese müssen es nun erst einmal lernen, damit umzugehen, dass sich so viele Leute an der Weiterentwicklung des Frameworks beteiligen möchten.

Microsoft goes Open Source

Alle Open-Source-Projekte von Microsoft gibt es unter microsoft.github.io in einer Übersicht. Microsoft arbeitet nun weiter an der Offenlegung seiner Codes, so z. B. für den Garbage Collector und den Just in Time Compiler (JIT). Microsoft öffnet sich da ganz der Community und fragt nach Feedback, das auf allen Kanälen gegeben werden kann: in den Blog-Kommentaren, auf GitHub, Twitter, Facebook…

Microsoft kann sogar schon einige Pull Requests verzeichnen. So machten sich verschiedene Entwickler über den Code her, suchten Fehler (z.B. in gebrochenen Unit Tests) und fixten diese. Auch die Bereitstellung von asynchronen Methoden in bestimmten APIs wurde von externen Programmierern adressiert, umgesetzt und Microsoft als Pull Request zur Verfügung gestellt.

Aus der Sicht des Autors war die erste Woche Open Source mit Sicherheit ein guter Start!

Aufmacherbild: blue room with an open door to city von Shutterstock / Urheberrecht: Peshkova

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