Flexibles Flex Framework für furioses PHP

Einsatz und Integration von Adobe Flex in PHP-Projekte
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Projektstart mit Flex
Die grundsätzlichen Bestandteile einer Flex-Anwendung sind – wie oben beschrieben – MXML und AS3-Dateien. Hinzu kommen je nach Bedarf noch Assets wie Bilder, Audio- oder Videodateien.

Projektstart mit Flex

Die grundsätzlichen Bestandteile einer Flex-Anwendung sind – wie oben beschrieben – MXML und AS3-Dateien. Hinzu kommen je nach Bedarf noch Assets wie Bilder, Audio- oder Videodateien. Für eine Flex-Anwendung können aber auch sehr spezifische Bausteine wie Runtime Shared Libraries (RSLs) Bestandteil eines Projekts sein.

Der gesamte Entwicklungsprozess teilt sich in der einfachsten Form in sechs unterschiedliche Prozesse auf:

  • Auswählen von vordefinierten visuellen Komponenten aus dem Flex Framework
  • Arrangieren dieser Komponenten zu einer Benutzeroberfläche
  • Verwenden von Stilen und Skins, um das Erscheinungsbild einer Anwendung anzupassen
  • Hinzufügen von Ereignis-Listenern und ActionScript Code, um Anwenderinteraktion zu behandeln
  • Anbindung an Datenschnittstellen zur Abfrage und Ablage von Daten
  • Kompilieren, testen und bereitstellen der Anwendung auf dem Webserver
Architektur einer Flex-Anwendung

Ich kann mich an unzählige Events der letzten Monate erinnern, in denen ich maximal fünfzehn Minuten Zeit hatte, einer interessierten Gruppe von Entwicklern die Basisarchitektur einer Flex-Anwendung zu vermitteln. Statt unzähliger Folien veranschaulicht die Darstellung in Abbildung 2 die wichtigsten Grundprinzipien und bildet eine gute Grundlage für das Lesen und Verstehen eines Großteils der Flex-Anwendungen im Web.

Abb. 2: Die Grundprinzipien der Flex-Architektur
MXML-Komponenten

Wie am Anfang des Artikels schon beschrieben, besteht das Flex Framework aus einer sehr großen Zahl an fertigen Komponenten (MXML Components), die vom Entwickler sofort innerhalb einer Anwendung für verschiedenste UI-Elemente genutzt werden können. Analog zur HTML-Welt gibt es hier Auswahllisten (), Datentabellen () oder auch Formularelemente wie Eingabefelder () oder Auswahlboxen (). Diese MXML-Komponenten stehen aber hier nicht nur für eine grafische Repräsentation eines Bereiches der Nutzeroberfläche in Flex, sondern bieten zusätzlich durch eine umfangreiche API und unzählige Eigenschaften Möglichkeiten der Steuerung und Anpassung. So scheint ein für die Darstellung von großen Datenmengen wie eine Tabelle in HTML zu stehen, verfügt aber darüber hinaus über unterschiedliche Sortierungs- und Filtermechanismen wie auch das freie Anordnen von Spalten durch Drag and Drop. Eine TextInput-Komponente im Flex Framework ist bereits mit allen Funktionen und Eigenschaften zur Darstellung von Validierungsfehlern versehen.

Schauen wir uns den grundsätzlichen Aufbau einer Flex-Anwendung an (Listing 1), wird der richtige Einsatz von MXML-Komponenten deutlicher.

Dies ist der Startpunkt für eine Flex-Anwendung. Alle Komponenten, die zwischen dem -Tag eingefügt werden, beschreiben die Oberfläche Ihrer Anwendung.

Sie könnt sich vorstellen, dass sich hier bei komplexeren Anwendungen sehr schnell eine Unzahl von Zeilen MXML-Quellcode ansammelt. Wäre es nicht sauberer, verschiedenste, logisch voneinander trennbare Bereiche zu kapseln, um diese vielleicht sogar in weiteren Projekten erneut einsetzen zu können? In der Flex-Welt wird dieser Ansatz durch die Erstellung von eigenen MXML-Komponenten verfolgt. Daher verwundert es auch nicht, dass Teile des Flex Frameworks selbst auch auf dieser Architektur aufbauen. Der Vorgang für die Erstellung einer MXML-Komponente kann zum Beispiel auf der Erweiterung einer bestehenden Komponente basieren. Hierzu komme ich in meinem späteren Beispiel.

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