Elm will HTML/CSS und JavaScript ersetzen
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Mit der Programmiersprache Elm tritt ein weiterer Kandidat an, um HTML, CSS und JavaScript zu ersetzen. Größter Vorteil der Sprache ist dabei, dass es das Programmieren von grafischen Benutzeroberflächen erleichtern soll.

Mit der Programmiersprache Elm tritt ein weiterer Kandidat an, um HTML, CSS und JavaScript zu ersetzen. Größter Vorteil der Sprache ist dabei, dass es das Programmieren von grafischen Benutzteroberflächen (GUIs) optimiert, komplexe User-Inputs unterstützt und Callbacks vermeidet.

Elm nutzt dabei das Konzept des Functional Reactive Programming (FRP), um die GUI dem Input anzupassen. Die Updates sind Ereignis-getrieben und werden also nur dann vollzogen, wenn es notwendig ist. Das vereinfacht zum Beispiel die Darstellung der Position des Maus-Zeigers, da mit einem einfachen Befehl die Position immer wieder angepasst wird. Dieser deklarative Ansatz unterscheidet Elm von den meisten anderen Frameworks für GUIs: Ein Programmierer spezifiziert, was angezeigt wird, ohne dem Computer genau zu sagen, wie er dies tun soll. Das spart Zeit und Mühe, da sich der Programmierer nicht um Dinge wie Event Handlers, Callbacks oder DOM-Manipulationen kümmern muss.

Die erste Implementierung von Elm kompiliert nach HTML, CSS und JavaScript. Begründer der Sprache ist Evan Czaplicki, der seine Schöpfung in unten stehendem Interview vorstellt. Vielleicht könnt Ihr nach dem Video abschätzen, wie ernst man Elm nehmen kann?

Eine aktuelle Beschreibung von Elm findet sich übrigens im Artikel: „Elm – A Functional Reactive Programming Language Meant To Replace HTML/CSS/JavaScript“ auf DZone.

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