Ember 1.13.0 und 2.0 Beta sind erschienen
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Wie vom Ember-Team bereits gewohnt, gab es auch dieses Mal nicht nur das Release einer neuen Framework-Version, sondern auch die erste Beta der kommenden Version – und die markiert einen besonderen Meilenstein. Im Vordergrund von Ember 1.13.0 steht vor allem die neue Rendering-Engine Glimmer sowie zahlreiche Deprecations, die das Upgrade zu Ember 2.0 erleichtern sollen.

Einige davon wurden bereits in der gleichzeitig mit Ember 1.13.0 erschienenen ersten Beta von Version 2.0 entfernt; zudem bringt sie einige neue Features mit sich. Matthew Beale und Yehuda Katz haben die Highlights der beiden neuen Versionen in einem Blogpost vorgestellt.

Neuerungen in Ember 1.13.0

Bereits mit der Anfang Mai erschienenen Beta von Ember 1.13.0 wurde die neue Rendering-Engine Glimmer eingeführt, die die Re-Render-Performance deutlich verbessert. Gleichzeitig leistet sie wichtige Vorarbeit für das neue Entwicklungsmodell, das Ember 2.0 mit sich bringen soll. So nutzt Glimmer einen virtuellen Tree der dynamischen Bereiche des DOMs, wodurch der DOM erst geupdated wird, wenn sich der gerenderte Content geändert hat. Ebenso bringt Ember 1.13.0 die Einführung zahlreicher neuer Komponenten-Lifecycle-Hooks mit sich, die ebenfalls für ein deutlich schnelleres Re-Rendering sorgen sollen.

Neu ist auch die Einführung eines APIs, das das Schreiben von Helpern vereinfachen, sowie zweier neuer Template-Keywords, die Aufschluss über den Namen einer Komponente geben sollen. Dazu kommen zahlreiche Deprecations in Ember 1.13.0, die sich am leichtesten mit dem Ember Inspector überprüfen lassen. Alle Änderungen in der neuen Framework-Version sind im zugehörigen Changelog übersichtlich zusammengefasst; sie steht auf der Ember-Website zum Download zur Verfügung.

Ember 2.0 bringt neues Entwicklungs-Modell

Bereits im letzten November wurden die ersten Ideen für den Weg zu Ember 2.0 vorgestellt, die in den darauffolgenden Monaten konkretisiert wurden. Im Vordergrund stand dabei vor allem eine neue Art des Schreibens von Ember-Applikationen – etwa mit dem Ersetzen von Model-View-Controller durch Model-Route-Component-Service oder von Two-Way-Bindings durch Data down, Actions up (DDAU).

Natürlich wird Ember 2.0 noch nicht das ganze neue Entwicklungs-Modell mit sich bringen, sondern zunächst durch das Entfernen von öffentlichen APIs und der Implementierung einiger neuer Features den Grundstein dafür legen. Dazu gehören zum Beispiel each-in-Helper und get-Helper. Welche APIs in Ember 2.0 entfernt werden, fasst der zugehörige Blogpost zusammen; alle weiteren Änderungen in Ember 2.0 Beta finden sich im entsprechenden Changelog. Die neue Version steht auf der Projekt-Website zum Download zur Verfügung.
Aufmacherbild: Golden Hamster eating sunflower seed. von Shutterstock / Urheberrecht: stock_shot

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