Einführung in die BLE-Entwicklung mit iOS

Erste Schritte mit Core Bluetooth ab iOS 6
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Core Bluetooth hat für typische Anwendungsfälle aus den Bereichen Healthcare, Heimvernetzung, Entertainment, Security und Sport/Fitness Einzug in iOS 5 gehalten. Selbst Themen wie abstandsabhängige Kommunikation zwischen Geräten werden mit dem relativ neuen Standard adressiert. In diesem Zuge entwickelt sich Bluetooth LE zu einer echten Alternative zu NFC und wird selbst für Szenarien wie mobiles Bezahlen oder die Spieleindustrie interessant.

Das in iOS 5 eingeführte Core-Bluetooth-Framework deckt die meisten Aspekte der Bluetooth-4.0-Low-Energy-(LE-)Spezifikation ab. Konnte man mit iOS 5 nur auf Bluetooth-LE-Geräte zugreifen, die Daten bereitstellen, so wurde mit iOS 6 das API erweitert, damit sich iOS-Geräte selbst als Datenlieferant anbieten können. Leider unterstützen nur die neueren iOS-Geräte und Macs die Bluetooth-LE-(BLE-)Spezifikation. Dazu gehören das iPhone 4S, iPhone 5, der Mac Mini, das „neue“ iPad, MacBook Air und MacBook Pro. Seit iOS 6 gibt es auch eine BLE-Unterstützung des iPhone-Simulators, die allerdings in der Praxis aufgrund der verschiedenen BLE Dongles recht problematisch ausfällt. Apple wird den Support des Simulators voraussichtlich in nächsten iOS-Versionen wieder einstellen. Alternativ zu echten iOS-Devices gibt es auch diverse Bluetooth-LE-Development-Kits, die Sensordaten wie Gyroscope, Temperatur, Accelerometer und Ähnliches anbieten. Am Bekanntesten ist momentan vermutlich das Sensor-Tag von Texas Instruments, das man für nur 25 US-Dollar erwerben kann.

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